Warum ich keinen Kopfstand unterrichte.

Wer mich kennt und vielleicht sogar schon länger oder regelmässig in meine Yogastunden kommt, weiß es. Ich unterrichte keinen Kopfstand. Wenn du zu mir in die Stunde kommst, wirst du regelmässig deine Dosis an Umkehrhaltungen bekommen. Kopfstand ist jedoch nicht dabei!

Headstand is easy and feeds our ego.

Lara Heimann

Warum unterrichte ich keinen Kopfstand? 

Erstmal finde ich die „Kosten-Nutzen-Betrachtung“ sehr ungünstig. Den erhofften Effekt eines Kopfstandes bekomme ich ohne Weiteres im Herabschauenden Hund oder auch im Delfin hin (siehe Bild unten).

Zweitens ist er gefährlich. Der Kopfstand ist eine der Asanas, die jeder sehr schnell irgendwie hinbekommt. Und genau darin liegt der Wurm. „Irgendwie“ ist nicht gut und sicher genug.

Im Kopfstand selber sollte der Kopf frei beweglich sein. Das Gewicht des Körpers liegt somit annäghernd 100% im Torso (Schultergürtel, Brustkorb, Becken). Viele der Schüler, die ich sehe (egal ob in der Stunde oder in Sozialen Medien) nehmen den Kopfstand etwas zu wörtlich und stehen tatsächlich auf dem Kopf.

Das ganze Gewicht lastet somit auf deiner Halswirbelsäule, hier im speziellen auf dem Atlas und dem Axis (den 1. und 2. Halswirbel). Diese Verbindung ist dazu gedacht, dass sich der Kopf frei bewegen kann. Diese zwei Wirbel werden nicht, wie alle anderen, durch eine Bandscheibe gepuffert.

Wenn du dir jetzt vorstellst, dass dein Gewicht zu fast 100% auf diesen beiden filigranen Wirbeln lastet und du „irgendwie“ die Füße nach oben bekommst, ohne die notwendige Stabilität im Torso zu haben, kannst du nur erahnen, wie eine nur geringe Instabilität in deinem Körper dir das Genick brechen könnte. Das kommt tatsächlich nur selten vor.

Viel häufiger sind Nervenschäden (Bild rechts) und Verletzungen der zwei wichtigen Blutbahnen (Bild links), die DIREKT neben der Halswirbelsäule dein Hirn mit dem restlichen Körper verbinden.

Deshalb gibt’s in jeder meiner Unterrichtsstunden den Delfin und nicht den Kopfstand. Mit dem Delfin lernst du, wie du deinen gesamten Körper stärkst, um diese empfindliche Stelle an deiner HWS gar nicht erst in Gefahr zu bringen – mit allen positiven Effekten einer Umkehrhaltung.

Kopfstand ist einfach, aber schon lange nicht mehr der König aller Asanas.

IN-Person Class Stuttgart

Mittwoch, 25. August 2021, 16:30-18:00 Uhr
Puls Killesberg (ehem. Jivana Yoga)
3G-Regel ist zu beachten

-Unterrichtssprache ist Deutsch-
-Die Stunde ist für Anfänger geeignet-

𝐕𝐎𝐑𝐀𝐍𝐊𝐔̈𝐍𝐃𝐈𝐆𝐔𝐍𝐆𝐞𝐧:

♨️ nächste 𝐈𝐧-𝐏𝐞𝐫𝐬𝐨𝐧𝐂𝐥𝐚𝐬𝐬  Mittwoch, 1. September 2021, 16:30 Uhr

♨️ Yoga Jam für Karmaproject Stuttgart, Samstag 4. September 2021, 10 Uhr, Garage229
♨️ Namasté am See Festival, Wörthersee, Österreich, 8.-10. Oktober 2021
♨️ Ferien vom 15. September bis 14. Oktober 2021

Freue mich auf euch ❤️

Auf meinem YouTube Channel findet ihr ein paar Anregungen🥰
(verfügbar in Deutsch und English)

 

 

Was wir von unserem Ego lernen können.

Wir alle kennen es, haben es mehr oder weniger lieb gewonnen, manchmal hat es uns Dinge tun lassen, die sehr weh getan haben, manches Mal hat es uns vor Verletzungen geschützt.

I don’t have an ego. I do yoga. I am beyond that. …
… of course I do. We all have an ego.

Jason Crandell

Die YogaPraxis hat mir persönlich sehr geholfen, die Momente, an denen das Ego „rein kickt“ zu erkennen. Neben der Erkenntnis kommt auch die Gelassenheit, dem Ego nicht nachzugeben, sondern einen Schritt zurück zu gehen und die Angelegenheit mit einem amüsierten Lächeln von außen zu betrachten.

Nicht immer einfach, aber umso freudvoller.

Letztes Wochenende bin ich zusammen mit meiner Schwester nach Dortmund gefahren, um dort meine alte XT abzuholen. Die Vorfreude war riesengroß. Quality Time mit meiner Schwester plus das Wiedersehen mit meinem alten Freund und Kumpanen PLUS das Nachhauseholen DES Motorrads, mit dem ich soviel erlebt habe, viel über’s Motorradfahren gelernt habe, viele Stürze und noch viel mehr über das Wiederaufstehen verstanden habe.

Und dann das. Ich hatte mein Handy vergessen. Ich, die sonst alles fotografisch festhält, die gerne am Handy hängt und stöbert, Erinnerungen einfriert … und das gute Stück lag Zuhause. Nicht so schlimm, dachte ich. Sis und Buddy haben ja auch eins. Aber beide sind jetzt nicht soooo die Social Media Fans. Die ersten Stunden waren schlimm. Aber schon am Abend, als ich dies Zeit wirklich ungetrübt mit mir lieben Menschen verbringen konnte, ohne diesem Drang nachgeben zu müssen, ein Bild von diesen Momenten elektronisch festhalten zu müssen.

Was für eine Wohltat. Ein Zustand, den ich schon lange so nicht mehr so bewußt erlebt habe. Es ist wirklich schön, los lassen zu können, diesen Schritt “zurück” zu gehen. Perspektivwechsel mal anders.

P.S.: Natürlich gibt es Fotos, denn die beiden hatten IHR Handy ja dabei 😂.

IN-Person Class Stuttgart

Mittwoch, 18. August 2021, 16:30-18:00 Uhr
Puls Killesberg (ehem. Jivana Yoga)
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Über Gegensätze und Balance.

Der Ausgleich der Polaritäten.

Alles, was nach Rechts geht, muss nach Links.
Alles, was nach Vorne geht, muss nach Hinten.
Alles, was nach Oben geht, muss nach Unten.

Balance is not something you find, it’s something you create.

Jana Kingsford

Eine Balance zu finden, ist nicht immer einfach. Das Verstehen von Gegensätzen hilft mir jedoch dabei, mich in Zeiten der Unausgeglichenheit zurecht zu finden.

Viel einfacher ist es natürlich auf der Matte. Da wissen wir ganz genau, warum wir im Halbmond oder in der modifizierten seitlichen Planke (siehe Bild) nicht unser Gleichgewicht halten können. Entweder “macht” unser Unterkörper zu wenig oder zu viel und dafür macht das Gegenstück, der Oberkörper zu wenig oder zu viel.

Diese Methodik des Erkennens können wir ohne Weiteres auf unsere Leben Off-The-Mat übertragen.

Ausgepowert? Zu viel Yang in deinem Leben? Frage dich, wo dein Yin ist.
Lethargisch? Nur noch Netflix & Co.? Frage dich, wie du mehr Feuer, mehr Herz in dein Leben bringen kannst.
Immer neue Ideen, aber nichts kommt wirklich in Fahrt, weil’s an der nächsten Ecke schon was Spannenderes gibt? Was hält dich davon ab, diesen Schritt zur Realisierung tatsächlich zu tun? Was hält dich davon ab, diesen Fußabdruck zu hinterlassen?

Egal, wie deine Antworten ausfallen, die Antwort liegt immer im anderen Extrem. Beides auszugleichen – darin liegt die Kunst der Balance.

Sei dein eigener Designer. Kreiere deine Balance, entdecke dein Potentiale und dein Zentrum – auf der Matte ist das um ein Vielfaches einfacher.

Die Mittwochsstunde ist jetzt wieder 90 Minuten lang.

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Mittwoch, 11. August 2021, 16:30-18:00 Uhr
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♨️ nächste 𝐈𝐧-𝐏𝐞𝐫𝐬𝐨𝐧𝐂𝐥𝐚𝐬𝐬  Mittwoch, 18. August 2021, 16:30 Uhr
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Veränderungen … sind unausweichlich.

Für mich fängt nächste Woche eine neue Ära an. In meinem Hauptberuf hat sich über die letzten 18+ Monate so einiges verändert und ich bin – ganz klassisch – durch alle Stufen der Emotionen durchgegangen:

Verunsicherung
Angst
Ablehnung und Widerstand
Frustration
Skepsis
Akzeptanz
Neugierde und Ansporn
Erkenntnis

Die Erkenntnis, dass Veränderungen eher einem Marathon als einem Sprint gleichen und nur in vielen kleinen Schritten zum Erfolg führt und … unausweichlich sind.

Change might not be fast and it isn’t always easy. But with time and effort, almost any habit can be reshaped.

Charles Duhigg

Das gleiche gilt auch für jegliche Art von Bewegung. Irgendwann vor über 10 Jahren habe ich mich dazu entschieden, Yoga „zu machen“. Daraus ist so viel mehr geworden. War es am Anfang noch fast ausschließlich körperorientiert ist es heute dem Ziel gewidmet, mich bis ins hohe Alter mobil und gesund zu erhalten. Es ist immer noch körperorientiert, aber wie ihr alle wisst, funktioniert der Body-/Mind-Link in beide Richtungen 😉.

Meine Yogapraxis unterstützt mich bei diesen kleinen Schritten zum großen Ziel, hilft mir, wachsam zu bleiben und die Prozesse in meinem Körper und in Gedanken zu erkennen. Und das Tag für Tag!

Ach ja, und eine weitere Änderung gibt es.
Die Mittwochsstunde ist jetzt wieder 90 Minuten lang.

Nutze diese 90min mit mir, um deinen Veränderungsmarathon weiterzubringen.

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Mittwoch, 4. August 2021, 16:30-18:00 Uhr
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Ashtanga – Der 8-gliedrige Weg (nach Patanjali)

Yoga on and off the mat.

Gestern habe ich ein Reel (video auf Instagram) mit dem beiläufigen Satz „[why LYT Yoga] … helps me do all the things I love besides yoga to do better.“

Ich habe nicht weiter darüber nachgedacht, bis mir im Laufe des Tages die Erkenntnis kam.

Besides Yoga.

Erstens: Ich sehe Handstand nicht als Teil meiner Yogapraxis an. Es ist eher ein gymnastischer oder sogar akrobatischer Teil meines physischen Workouts. Es macht mir einfach irren Spaß, an Umkehrhaltungen zu arbeiten.

Und Zweitens: Die Asanapraxis ist tatsächlich nur etwas, das uns auf unser Leben, auf unseren Pfad vorbereiten soll.

Ashtanga bedeutet „Der 8-gliedrige Pfad“.

  • Niyamas (1) & Yamas (2), die Art, wie du mit anderen und mit dir selbst umgehst.
  • Asanas (3). Wie du mit deinem Körper umgehst. Die körperliche Arbeit, das Schwitzen, das „an etwas arbeiten, um es zu verfeinern“.
  • Pranayama (4), die Atemtechniken.
  • Pratyahara (5), das Zurückziehen der Sinne.
  • Dharana (6), die Konzentration.
  • Dhyana (7), die Meditation.
  • Samadhi (8), das Erreichen des höchsten Ziels, die Erleuchtung oder auch die innere Freiheit.

Alles baut aufeinander auf. Die ersten vier Pfade sind eher „praktisch“, die letzten vier fokussieren sich auf das Training der Sinne. Du siehst, die Asanapraxis, das was man am ehesten sieht, steht ganz am Anfang und spielt eine nicht unwichtige, aber kleine Rolle.

Für mich war es immer wichtig, wie ich meine Yogapraxis auf mein Leben anwenden kann. Für mich ist der Umgang mit meinem Körper, mit mir selbst ungemein wichtig und notwendig, um mich mit den Werkzeugen und Fähigkeiten, die ich für diese Welt brauche auszustatten.

Wie sieht’s mit deinem Werkzeugkasten aus? Bereit für ein paar Neue?

Virtual Class via Zoom*

Mittwoch, 28 Juli 2021, 12-12:30 Uhr
(bitte unbedingt anmelden)

IN-Person Class Stuttgart

Mittwoch, 28. Juli 2021, 16:30-17:30 Uhr
Puls Killesberg (ehem. Jivana Yoga)
3G-Regel entfällt bis auf Weiteres

-Unterrichtssprache ist Deutsch-
-beide Stunden sind für Anfänger geeignet-

*Bitte meldet euch für die virtuelle Klasse unbedingt an.
Nur so stellt ihr sicher, dass ihr den ZOOM-Link rechtzeitig zugeschickt bekommt.

𝐕𝐎𝐑𝐀𝐍𝐊𝐔̈𝐍𝐃𝐈𝐆𝐔𝐍𝐆𝐞𝐧:
♨️ nächste 𝐈𝐧-𝐏𝐞𝐫𝐬𝐨𝐧𝐂𝐥𝐚𝐬𝐬  Mittwoch, 4. August 2021, 16:30 Uhr
♨️ Namasté am See Festival, Wörthersee, Österreich, 8.-10. Oktober 2021
♨️ Sommerpause vom 15. September bis 14. Oktober 2021

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(verfügbar in Deutsch und English)

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Wie funktioniert’s?

  1. melde dich mit dem aktuellen Registrierungslink (zu finden auf LinkTree) an
  2. bezahle via PayPal*) ➡️ Drop-In €8, 3er €20
  3. du bekommst den ZOOM Link spätestens 15min vor Beginn (nur nach Zahlungseingang)

Mehr Info hierzu findest du im hier.

Die Klasse wird aufgezeichnet und steht euch mindestens 48 Stunden zur Verfügung.

*) solltest du PayPal nicht nutzen, sende ich dir auch gerne die Bankverbindung.

Wir leben in schwierigen Zeiten und ich möchte niemanden ausschließen. Wenn du gerne dabei sein möchtest, du aber im Moment jeden Cent zweimal umdrehen musst, bevor du ihn ausgibst. Bitte habe den Mut und schreibe mir. Ich werde dich nicht abweisen!

 

 

Next Week’s Schedule::: Rückbeugen & Co.

To master something, do it again and again and again.

Wer von euch kann alles? Ich jedenfalls nicht. Damit will ich sagen, dass jeder von uns Stärken und Schwächen hat. Nun kann man seine Stärken mehr und mehr ausbauen, um die Schwächen zu kaschieren. Die andere Möglichkeit ist, die Schwächen zu stärken, um ein ausgeglichenes Kräfteverhältnis zu erlangen.

Im Yoga sprechen wir von Balance und Energiehaushalt. Um den etwas auszugleichen, widmen wir uns diese Woche der Extension der Wirbelsäule. Etwas, was wir in unserem Alltag leider viel zu wenig tun.

Open your heart? BS. Das wäre eine Operation am offenen Herzen. Aber Platz schaffen für die Lunge, um wieder richtig durchatmen zu können und die Sauerstoffversorgung bis in den kleinsten Winkel des Körpers sicherzustellen. Platz für die Nieren und die Leber, damit sie wieder richtig filtern können. Für den Magen, damit er wieder gut verdauen kann, und für die Eingeweide, um all den BS, der sich so angesammelt hat, auch wieder loszuwerden #washawaytheyesterday #beginagain

WORK YOUR POSTURE, SEE THE BIG PICTURE, AND HAVE VISION!

IN-Person Classes Stuttgart

Mittwoch, 14. Juli 2021, 16:30-17:30 Uhr
Puls Killesberg (ehem. Jivana Yoga)
3G-Regel enfällt bis auf Weiteres

-Unterrichtssprache ist Deutsch-
-Die Stunde ist für Anfänger geeignet-

𝐕𝐎𝐑𝐀𝐍𝐊𝐔̈𝐍𝐃𝐈𝐆𝐔𝐍𝐆𝐞𝐧:

♨️LETZTE 𝐕𝐢𝐫𝐭𝐮𝐚𝐥𝐂𝐥𝐚𝐬𝐬  Mittwoch, 28. Juli 2021, 12 Uhr
(vom 1. August bis 14. Oktober 2021 pausiere ich mit den virtuellen Klassen)
♨️nächste 𝐈𝐧-𝐏𝐞𝐫𝐬𝐨𝐧𝐂𝐥𝐚𝐬𝐬  Mittwoch, 28. Juli 2021, 16:30 Uhr
♨️Ferien vom 15. September bis 14 Oktober 2021

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(verfügbar in Deutsch und English)

 

 

Über Hypermobilität und das Bild in unseren Köpfen

„Du bist nicht unflexibel, wenn du dich nicht verrenken kannst.“

Heute ist mir ein Post von Alexandria Crow, YogaPhysics.com untergekommen. Genau das ist es, dachte ich mir. Sie schreibt:

(Bild-) Botschaften über Yoga, sowohl innerhalb als auch außerhalb der Yoga-Welt, sind meist auf Flexibilität ausgerichtet. Erzähl einem Nicht-Yogi, dass du regelmäßig Yoga übst, und er wird davon ausgehen, dass du „super flexibel“ oder sogar „ein Schlangenmensch“ bist. Zumindest, wenn du „gut im Yoga“ bist. Die Erwartungen an Yogalehrende sind noch höher, obwohl Flexibilität oft NICHTS mit ihrem Unterricht oder ihrer Praxis zu tun hat.

Den meisten Menschen ist überhaupt nicht klar, dass der individuelle Bewegungsspielraum unserer Gelenke genetisch veranlagt ist. Ohne wirklich überbeweglich zu sein, können wir unseren ROM Range of Motion um vielleicht gerade mal 10-20% erhöhen.

Viele der Asanas, die wir auf Instagram & Co. sehen, setzen eine Überbeweglichkeit voraus. Das bedeutet, die Gelenke bewegen sich ÜBER den FUNKTIONALEN ROM hinaus. Nur etwa 20% der Bevölkerung ist tatsächlich hypermobil, also überbeweglich. Der Anteil in der Yoga Community ist hierbei stark vertreten.

Überbeweglichkeit und die Folgen

Die Überbeweglichkeit kommt jedoch immer im Bundle mit Schmerzen. Während man in der Jugend noch schnell darüber hinweg kommt, wird es im Alter schwieriger, wenn nicht unmöglich, wenn man sich weiterhin auf die Überbeweglichkeit verlässt und nichts tut, um die Struktur, das Skelett zu stabilisieren.

Das Erreichen dieser Art von ROM ist kein universeller Maßstab für die Hingabe oder für die harte Arbeit, der in irgendeiner Weise auf Nicht-Überbewegliche angewendet werden kann.

Deine Asanapraxis, die physische Yogapraxis (wie auch jede andere Bewegungsform) sollte definitiv NICHT auf Hypermobilität beruhen, schon gar nicht darauf angewiesen sein. Überbeweglichkeit hat nichts Tugendhaftes, hat nichts mit dem Wert deiner Praxis zu tun. Wenn die eigene Yogapraxis zu Schmerzen und Einschränkungen führt, bist du es dir selbst schuldig, einen anderen Weg zu finden.

Das habe ich getan. Mein Körper ist immer noch sehr beweglich. Es fällt mir trotzdem sehr schwer, dort weiter zu machen, wo ich vor der OP aufgehört habe. Andrea 2.0 hat viele Posen in die Rente geschickt, dafür wird ausgiebig an der stabilisierenden Muskulatur gearbeitet. Meine Yogapraxis ist auf Funktionalität, Stabilität, Langlebigkeit und Freude ausgelegt. Die Wertigkeit dieser Art der Yogapraxis hat dabei nichts mit Flexibilität zu tun.

Warum wird es also als etwas interpretiert, wonach man streben sollte?

Die Tatsache, dass westliches Yoga auf diesem Körpertyp beruht, hat einen großen Anteil daran, obwohl dieses Bild von Yoga nichts mit den darunterliegenden Philosophien zu tun hat.

Aber hier die guten Nachrichten. Eine Yogapraxis, die nicht auf Hypermobilität angewiesen ist, ist FÜR JEDEN MENSCHEN MÖGLICH und genauso wertvoll und ergiebig. Und das hat mal so gar nix mit Flexibilität zu tun.

Wie geht es dir dabei? Hast du dich aufgrund deiner “Unbeweglichkeit” jemals eingeschüchtert gefühlt? Vielleicht sogar gedacht, dass Yoga nichts für dich wäre, weil du dies und jenes nicht kannst?

Freue mich auf das, was du dazu zu sagen hast.

Bis zum nächsten Mal

Es hat mich ein wenig Überwindung gekostet, genau dieses Bild für diesen Artikel zu verwenden. Ich habe es vor etwa zwei Wochen aufgenommen. Warum es mir schwer gefallen ist? Vermittelt es doch genau dieses Bild von Yoga, das ich hier an den Pranger stelle.

Mir ist dabei auch durchaus bewußt, dass mit genau solchen Bildern mein Instagram Account gewachsen ist. Jedoch bin ich froh und schätze es sehr, dass mehr und mehr Menschen immer größeren Wert auf Funktionalität in ihrer Yogapraxis legen.

Ein Podcast über Katonah Yoga®, LYT® u.v.a.m.

Im Mai diesen wurde ich von der zauberhaften Janka Horvath zu einem Interview für ihren Podcast SALTYALMA eingeladen. Es war ein ganz wunderbares Gespräch, und ich bin ihr sehr dankbar für diese Gelegenheit.

Janka hat über ihre Leidenschaft für Katonah Yoga® meinen YouTube Kanal entdeckt. Es finden sich dort nicht sehr viele Yoga Videos, hauptsächlich aber Katonah Yoga®, was sie schlußendlich auch dazu bewogen hat, mich einzuladen. Oh, wie groß war die Freude, als sie festgestellt hat, wieviel mehr noch dahinter steckt.

Das ich in den letzten Monaten so wenige Videos veröffentlich habe, liegt vor allem daran, dass ich mich erstmal nicht als DIE Online Yogalehrerin sehe.

Zudem habe ich mir die Covid19-Pandemie zunutze gemacht und mir eine kleine Auszeit genommen, um eine anatomiebasierte Ausbildung mit der renommierten Physiotherapeutin und Yogalehrerin Lara Heimann anzufangen.

Das Studium der LYT Yoga® Methode (Laras Yoga Technique) ist faszinierend. Es nimmt Zeit in Anspruch. Mir fehlt noch ein Modul zur 300-Stunden-Zertifizierung .. und es wird weitergehen.

Aber darüber wollte ich heute gar nicht sprechen. Es geht um die Zeit, die ich brauche, um all das Wissen zu verarbeiten. Mich in dem Ganzen wieder zu finden, es zu verinnerlichen, so dass es MEINS ist.

Genau so ging es mir auch mit Katonah Yoga®. 2013 bin ich nach New York City, um meine erste Katonah Yoga® Ausbildung anzufangen.

Es hat sage und schreibe drei Jahre gebraucht, bis ich tatsächlich so weit war, um das Material, das diesen Yogastil ausmacht, vollumfänglich und ganzheitlich unterrichten zu können.

Die Zeit des Rückzugs ist für mich essentiell, um das Neue am eigenen Körper zu ERFAHREN, zu ERLEBEN, es mir ZU EIGEN zu machen. Das funktioniert nur – wie bei vielem anderen auch – wenn ich dran bleibe, über eine längere Zeit.

Ich will in der Lage sein, einen Weg zu finden, um das, was mir geholfen hat, was mir die Tür geöffnet hat, an meine Schüler weiter geben kann. Das ist es, was mich glücklich macht. Vier Monate, vier Wochen, vier Tage, vier Stunden reichen da einfach nicht aus. ICH brauche sozusagen »Langzeitergebnisse«.

Bis heute kann ich es kaum verstehen, dass es Menschen gibt, die mit einem offensichtlich sehr viel kürzeren Zeitraum auskommen. Noch weniger kann ich es verstehen, dass jemand direkt aus einem Training rauskommt und gleich Tutorials und andere Weisheiten raushaut.

Ja, bin ich voll dabei. Den Weg teilen, stolz sein auf das, was man erreicht hat. Aber bitte authentisch bleiben!

Wenn ich alles nur abkupfere wird das leider nichts mit der Authentizität. Diese fehlende Echtheit ist tatsächlich etwas, was ich mehr und mehr auf sämtlichen Social Media Kanälen sehe. Es finden sich sehr wenige, die wirklich ihren eigenen Weg gefunden haben. Die meisten springen einfach auf einen Zug in der Hoffnung, dass sich die Wagenreihenfolge ändert. Da heißt es für mich dann nur Ignorieren oder sogar “Entfolgen”. Wofür eine CopyCat anfeuern, wenn ich das Original haben kann?

Mein Anspruch an mich selbst ist da ein wenig höher. Zu Zeiten sogar etwas zu hoch, so dass ich wie ein Eichhörnchen erstarre und nicht weiß, was ich als Erstes tun soll, weil es noch nicht “perfekt” ist. Tatsächlich ist das ein Thema für einen anderen Artikel.

Egal, jedenfalls macht es mich überglücklich, mein Yoga zu finden. Und dass macht mich zu einer sehr guten Lehrerin. Ich nehme mir die Zeit, alles anzuschauen, es zu verinnerlichen. Denn nur so kann ich ein Educator of the Students sein.

Ach, ich könnte hier ewig drüber sinnieren, aber zurück zu den dünn gesäten Yoga Videos auf meinem YouTube Kanal, und dass sich dort vor allem Katonah Yoga® Klassen finden. Jetzt wisst ihr warum. Noch bin ich auf der Suche nach meinem eigenen Ding.

Ich werde es finden. Es kristallisieren sich schon ein paar tolle Sachen. Bis ich zum Kern vorgedrungen bin, gibt es auf alle Fälle jeden Woche weiterhin die virtuelle Einheit (den aktuelle Registrierungslink findet ihr immer auch HIER). Und seit Juni sind ja die Studios auch wieder geöffnet, so dass wir uns in Echt sehen können.

Graphics by @saltyalma

In Jankas Podcast, Episode 28 sprechen wir über meine Yogareise, über Katonah Yoga®, die Theorie dahinter und natürlich über LYT Yoga®. Aber auch ein bisschen Ayurveda und ein paar Dinge mehr, die mich geformt und zu dem Menschen gemacht haben, der ich heute bin.

Janka und ich haben uns auf Deutsch unterhalten.

Habt viel Freude beim Zuhören und lasst mich wissen, was ihr davon haltet.

Bis zum nächsten Mal

Next Week’s Schedule::: Virtual & In Person

Shift weight – shift perspective – have options

Aus Erfahrung weiß ich, dass nichts schlimmer ist, als mit dem Rücken zur Wand zu stehen. Das gilt für’s Yoga genauso wie für’s richtige Leben. Mit dieser Redewendung wird ein Zustand beschrieben, in dem wir scheinbar keine anderen Möglichkeiten mehr sehen, als nur noch das Offensichtliche.

Wie so oft – auf der Matte als auch im richtigen Leben – liegt das jedoch häufig daran, dass wir der Konditionierung unterliegen (ist einfach ein anderes Wort für Dressur). Die Kunst besteht nun darin, das Antrainierte aufzubrechen, damit neue Wege gegangen werden können.

Auf der Matte wie auch im richtigen Leben ☺️.

Entdecke deine Optionen. Gelegenheit dazu gibt’s nächste Woche wieder.

Virtual Class (via Zoom)
jetzt Mittwochs

Mittwoch, 14 Juli 2021, 12-12:30 Uhr
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