Study the past to learn about your future.

Bending backwards to worship creators of bygone times.

One does not run to reach success, One does not move to spoil it.

Muata Ashby, Ancient Egyptian Proverbs

Another world where Kings built stone temples for their loves.
Smart women, dressed like men to rule without betraying their femininity.

And one small yogini trying to get a pic without another human being in #crowdedplaces 🤣.

(more about Egypt, my musings, my findings in one of my next blog post)

Physio meets Yoga in October.

𝕀ℕ-ℙ𝔼ℝ𝕊𝕆ℕ ℂ𝕃𝔸𝕊𝕊𝔼𝕊 𝕀ℕ 𝕆ℂ𝕋𝕆𝔹𝔼ℝ

Samstag, 8. Oktober, 10:15-11:45
Samstag, 8. Oktober, 11:k0-13:20
Mittwoch, 12. Oktober, 16:30-18:00
Mittwoch, 19. Oktober, 16:30-18:00
Mittwoch, 26. Oktober, 16:30-18:00

Puls Killesberghöhe (ehem. Jivana Yoga)

📸 Hypostyle Hall with its 134 columns reaching a height of 15-31m, Karnak Temple, Luxor, Egypt

🤓 Did you know that Luxor is Greek and means Palaces?

Ich freue mich riesig, euch wieder auf der Matte begleiten zu dürfen.

♨️ Die erste Stunde im November findet am Mittwoch, 2. November 2022, 16:30-18 Uhr statt.
♨️ Unterrichtspause vom 19. September bis 7. Oktober.


Auf meinem YouTube Channel findet ihr ein paar Anregungen🥰
(verfügbar in Deutsch und English)

Die Leichtigkeit des Sommers.

Hach, könnten wir sie doch in uns tragen und immer dann abrufen, wenn wir sie brauchen. Es ist die immer die gleich wiederkehrende Frage, warum wir dieses Lebensgefühl nicht immer in uns tragen können. Und die Antwort ist ganz einfach. Wie alles, unterliegt auch unser Lebensgefühl einem Rhythmus. Mal ist es die Leichtigkeit, mal ist es die Neugier, mal ist es die Trägheit und mal ist es die Rebellion.

Rest is not idleness, and to lie sometimes on the grass on a summer day listening to the murmur of water, or watching the clouds float across the sky, is hardly a waste of time.

John Lubbock

Alles zu seiner Zeit.

Das einzige, was wirklich gewiss ist: Alles kommt wieder, alles unterliegt diesem Rhythmus. Nach Trägheit kommt Abenteuerlust, nach einem Tiefpunkt kommt die Renaissance, nach der Müdigkeit die Rastlosigkeit.

Diese Gewissheit kann uns Sicherheit geben, dass wir alles in uns tragen, um vom Rhythmus des Lebens das Beste für uns herauszuholen. Auch wenn es uns manchmal schwerfällt, uns auf dieses Auf und Ab einzulassen. Ich z.B. tue mich in letzter Zeit sehr schwer mit der Tatsache, dass ich so komplett ausgebremst worden bin. Naja, dann ist halt In-den-Himmel-schauen angesagt, um mir von den Wolken ihre Geschichten erzählen zu lassen.

Und wenn du Lust hast, meinen Geschichten zu lauschen, freue ich mich, dich wieder auf deiner Reise begleiten zu dürfen. Immer Mittwochs gibt’s 𝙋𝙝𝙮𝙨𝙞𝙤 𝙈𝙚𝙚𝙩𝙨 𝙔𝙤𝙜𝙖 mit mir.

Physio meets Yoga im Juli.

𝕊𝕋𝕌ℕ𝔻𝔼ℕ 𝕀𝕄 𝕁𝕌𝕃𝕀

Mittwoch, 6. Juli 16:30-18 Uhr
Mittwoch, 13. Juli 16:30-18 Uhr
Mittwoch, 20. Juli 16:30-18 Uhr
Mittwoch, 27. Juli 16:30-18 Uhr

Puls Killesberghöhe (ehem. Jivana Yoga)
Bitte beachtet die derzeit gültigen Regeln der Studios. Diese erfahrt ihr immer auf deren Homepages.

📸 Throwback to Sardinia (2021)

Ich freue mich riesig auf euch.

♨️ Die erste Stunde im September findet am Mittwoch, 7, September 2022, 16:30-18 Uhr statt.
♨️ Unterrichtspause vom 19. September bis 7. Oktober.


Auf meinem YouTube Channel findet ihr ein paar Anregungen🥰
(verfügbar in Deutsch und English)

I’m back, Baby!

Ein Acker, der ausruhen konnte, liefert prächtige Ernte.

Ovid

Nun ja, Zeit zum Ausruhen gab es nicht wirklich.

Real Life doesn’t come to a sudden halt only because of a broken leg.

Nichtsdestotrotz habe ich die vergangenen sechs Wochen für mich genutzt, um mir über ein paar Dinge im Klaren zu werden. Unter anderem bin ich auch der Frage nachgegangen, ob mein Yoga Life noch dem entspricht, was ich mir so wünsche und vorstelle. Zu diesen Gedankengängen gibt es irgendwann mal mehr. Versprochen 🫶🏼.

Was mich sonst noch so beschäftigt hat.

  • das Meistern des Alltags auf zwei Krücken und auf nur einem Bein (ja, alles dauert etwa doppelt so lange).
  • Familie.
  • neuer Job (ja, er ist immer noch neu).
  • diverser „Erwachsenen-Kram“, der sich auch nicht von selbst erledigt.
  • neues Tattoo.
  • neue Motorradklamotten.
  • Nachrichten. Ich persönlich halte es ja mit der „Einmal-Pro-Tag-Regel“. Alles andere wäre DoomScrolling, und an diesen dunklen Abgrund möchte ich nun wirklich nicht gehen müssen.

Es geht also wieder los.

Seit vergangenen Mittwoch darf ich offiziell wieder ohne den lästigen Stiefel – den ich 24/7 tragen musste – unterwegs sein. Ganz oben auf der Liste steht GEHEN und mich BEWEGEN. Der Arzt meinte, dass mein Bein sich wohl etwas über die „neue“ Belastung beschweren wird . Und tatsächlich tut es das auch 😣.

Wusstet ihr, dass nach 6 Wochen nicht der Knochen, sondern nur das “Klebmaterial” um den Bruch herum gewachsen ist? Nennt sich Kallus, ist eine Art Ersatzknochen und stellt die indirekte Knochenheilung dar.

Bei der direkten Heilung haben die beiden Knochenenden der Fraktur Kontakt zueinander. In den Spalt wächst dann Bindegewebe ein, das später in Knochengewebe umgebaut wird. Die indirekte Heilung verläuft über eine sogenannte Kallusbildung. Dieser Kallus stellt ein Ersatzknochengewebe dar, das später in stabiles Knochengewebe umstrukturiert wird. In der Phase der Kallushärtung verfestigt sich der zunächst weiche Kallus durch zunehmende Mineralisierung. Die Phase dauert etwa drei bis vier Monate. Nach Abschluss der Härtungsphase kann der Knochen wieder mäßige Belastungen aushalten. Nun folgt die Umbauphase oder Remodelingphase. Hier wird der vorhandene Geflechtknochen (vorläufige Form von Knochengewebe) in Lamellenknochen (strukturiertes, belastbares Knochengewebe) umgebaut. Diese Phase kann unterschiedlich lange dauern. Nach zwölf Monaten sollte sie abgeschlossen sein.
(Quelle: Medpertise.de).

Noch nicht wieder auf 100%, muss ich 1. nochmal viel Geduld aufbringen und nochmal etwa 6+ Wochen super vorsichtig sein. Ein striktes Verbot von Hüpfen, Springen, Fallen (und Karate 😂), und auch die Lymphdrüsen schränken mich noch etwas ein. Fahrradfahren, Autofahren (laaawdy wie ich das vermisst habe) und Yoga sind ausdrücklich erlaubt. Bin mir aber nicht ganz sicher, welches Bild von Yoga mein Orthopäde vor Augen hatte, als er es mir freigegeben hat 🤣.

let’s see how it goes.

𝕊𝕋𝕌ℕ𝔻𝔼ℕ 𝕀𝕄 𝕁𝕌𝕃𝕀

Mittwoch, 6. Juli 16:30-18 Uhr
Mittwoch, 13. Juli 16:30-18 Uhr
Mittwoch, 20. Juli 16:30-18 Uhr
Mittwoch, 27. Juli 16:30-18 Uhr

Puls Killesberghöhe (ehem. Jivana Yoga)
Bitte beachtet die derzeit gültigen Regeln der Studios. Diese erfahrt ihr immer auf deren Homepages.

Ich freue mich riesig auf euch ❤️


𝐕𝐎𝐑𝐀𝐍𝐊𝐔̈𝐍𝐃𝐈𝐆𝐔𝐍𝐆𝐞𝐧:

♨️ Die erste Stunde im September findet am Mittwoch, 7, September 2022, 16:30-18 Uhr statt.
♨️ Unterrichtspause vom 19. September bis 7. Oktober.

Auf meinem YouTube Channel findet ihr ein paar Anregungen🥰
(verfügbar in Deutsch und English)

Forced Break oder wenn das Universum dir eine Zwangspause verordnet.

Kurze und für viele die wichtigste Info zuerst:
Alle meine Stunden werden bis mindestens Ende Mai von lieben Yogalehrer:innen vertreten!

Wie du schon in meinem letzten Post erfahren hast, habe ich mir das Wadenbein gebrochen, gleich zwei Mal. Kurzes Update: Immer noch schmerzfrei. Da sich die Ärzte bis jetzt, über zwei Wochen später, nicht für (oder gegen) eine OP entschieden, habe ich die Dinge wieder in die eigenen Hände genommen. Mehr dazu im Folgenden:

Glück im Unglück.

Die Brüche sind nicht gegeneinander verschoben. Soll heißen, die Knochen liegen perfekt aufeinander. Kann man gut auf den Röntgen- und MRT-Bilder sehen. Aber auch nur, wenn man genau hinschaut.

Don’t worry!

Ich kann mich gut bewegen. Yoga steht jeden Tagen auf dem Programm, natürlich angepasst und modifiziert. Das Bein soll ich noch nicht voll belasten, deswegen sind stehende Asanas nur mit Krücken oder anderen Hilfsmitteln möglich, wenn überhaupt. Aber ich kann gut schlafen, ich habe keine Schmerzen und sehe im Moment auch nicht die Notwendigkeit, irgendwelche Painkiller einzuwerfen.

Friends & Family!

Meine Familie und gute Freunde kümmern sich rührend um mich. Aber geh mal einkaufen, wenn du auf zwei Krücken angewiesen bist. Nach einer halben Stunde bin ich fertig, als ob ich einen Marathon gelaufen wäre. Drei Stunden beim Friseur? Es gibt Schöneres (und ja, ich bin gerne beim Friseur und lass mich verwöhnen #DilekTheQueen).

Courage doesn’t always roar. Sometimes courage is the little voice at the end of the day that says I’ll try again tomorrow.

Mary Anne Radmacher

Es nervt trotzdem!

🤯 Das (sehr moderne und gerade erst mit gigantischen Neubauten ausgeweitete) Krankenhaus hat offensichtlich noch nie was von Praxismanagement oder Effizienz gehört. Da kommst du zum Termin. Arzt ist sich unsicher, was zu tun ist, bestellt dich für nächste Woche wieder ein, ist sich immer noch unsicher, schickt dich ins MRT – natürlich wieder separater Termin eine halbe Woche später – und gibt dann noch einen weiteren Termin ein paar Tage später aus, um die Ergebnisse mit dir zu besprechen.

🙈 Ich muss alle Wege mit dem Taxi bestreiten. Das geht ganz schön an den Geldbeutel. Allein deshalb wäre ein gutes Praxismanagement auch im Sinne des Patienten.

😫 Die mehr oder wenige einseitige Belastung des gesamten Körpers macht mich fertig.

Taking Control!

Ich bin nach dem MRT aus dieser Fremdbestimmtheit ausgestiegen. Habe den MRT-Folgetermin auf nächste Woche verschoben und mir einen Termin bei meinem Orthopäden geben lassen, damit ich mir eine zweite Meinung einholen kann. Denn ich werde das Gefühl nicht los, dass das Krankenhaus mich auf jeden Fall – ob nötig oder nicht – operieren will. Bringt ja mehr Geld in die Kassen. ABER NICHT MIT MIR 🤬!

Underlying Feelings.

Für mich waren die letzten 18 Monate geprägt von beruflichen Rückschlägen, weiteren körperlichen Einschränkungen, Abschied nehmen, Wiederaufstehen nach jedem Hinfallen. Dieses Mal fällt mir das Aufstehen wirklich schwer. Es ist so verlockend, einfach aufzugeben, sich zurückzulehnen in ein ordinäres Leben. Job from 9-to-5, ein bisschen Bewegung, ein bisschen was tun für’s Hirn, und abends dann die Glotze. Wirklich sehr verlockend.

Es fällt mir jeden Tag schwerer, mich auf’s Neue diesem Gefühl des BESIEGTseins zu widersetzen, mich wieder aufzuraffen, um ein weiteres Mal – WIEDER – von Vorne zu beginnen. Habe ich es noch in mir? Kann ich es nochmal schaffen, meine Leidenschaften zu leben? Oder gebe ich mich geschlagen und bewege mich nur noch auf der sicheren Seite? Um ganz ehrlich zu sein, im Moment tendiere ich zu Letzterem. Und das macht mich sehr traurig, entspricht es doch so gar nicht zu meinem Naturell 🥺.

Lessons Learned (so far).

❗️Jeder von uns ist ein mündiger Patient. Wir haben vielleicht nicht das Wissen und die Kompetenz, uns mit allem auszukennen. Aber wir kennen Leute, die dann wieder jemanden empfehlen können. Lass dich nicht bevormunden!

❗️Wenn du ein gebrochenes Körperteil hast, die Ärzte dich immer wieder (oder trotzdem?) nach Hause schicken, ohne häusliche Pflege oder ähnliches, machen ein paar Tage mehr auch nichts aus.

❗️Wartezeiten sind erstklassige Gelegenheiten, sich aus der Hektik des Alltags rauszunehmen.

❗️Es ist OK. Es ist OK, auch mal den Mut zu verlieren, schwach zu sein und den Verlockungen des einfachen Weges NICHT zu widerstehen.


Und das war’s auch erstmal für heute. Ich bin leer, ausgepumpt und irgendwie fühle ich mich sehr alleine. Vielleicht wäre es anders, wenn ich eine eigene Familie hätte, die mich betüddelt, mich umhegt und pflegt, auf die ich mich stützen könnte.

Meine “Familie” besteht aus ein paar sehr wenigen, sehr guten Freunden und meiner Schwester … Tatsächlich ist dies einer der wenigen Momente in meinem Leben, in denen ich mir eine:n Seelenverwandte:n, eine starke Schulter, oder auch nur jemanden an meiner Seite wünschte, der mir ein wenig dabei hilft, diese Tiefpunkte in meinem Leben zu überwinden.

Don’t give up, because this too shall pass *played on repeat*


(Please note: Every class of mine will be subbed-in by wonderful teachers until further notice)
Die voraussichtlich erste Stunde nach dieser Zwangspause finde am Mittwoch, 1. Juni 2022, 16:30-18 Uhr im Puls Killesberghöhe in den Räumen des ehem. Jivana statt.

Would’ve. Should’ve. Could’ve.

On Easter Monday I wanted to mount my offroad bike to prepare it for a nice tour on Tuesday. Stupid me. Should have sticked to the original plan … lazy afternoon on the balcony. I slipped, I couldn’t hold it, and it fell (not too fast, but not slow either) onto my left leg. It broke. Twice. If I am very lucky I won’t need a surgery.

Being human means that our bodies WEAR OUT. Of course, they do. that’s the DEAL when we STEP into them.

Wini Linguivic

Would’ve, Should’ve, Could’ve (in German we say Hätte, hätte, Fahrradkette. Makes no sense but pictures it perfectly). I really didn’t expect to write a blog post along the same line as only a few weeks ago 😔.

It happened. I can’t change a thing about it. And you can bet I am asking for the WHY. Two stupid accidents in within a few weeks. Both on the left side of my body. There must be a story behind, right?

I had so many plans for the weeks to come. Well, I need to adapt and modify.

A Lesson in Resilience.

That goes for my yoga practice, too. A hip surgery didn’t hinder me from practicing so it needs more than a broken leg. I am so grateful for KatonahYoga® and LYTYoga® to have learned to use my body and many props to make my practice useful and usable. There is so much I can do. I need it. My practice gives me the PEACE about this all.

On Wednesdays I usually practice with Ellen Sirot, so I asked her if she would mind me joining but modifying the heck out of it. I used my chair, many blocks not each and every one I own but still enough to control the movement, to calm my mind about this whole mess.

That’s the thing with a physical practice. It has a deep impact on your brain, where all the nerves come together.

ᵂᴱᴿᴮᵁᴺᴳ For exactly that reason I would have loved to join the next workshop NAVIGATE YOUR NERVES on 🔗LYT PRIME with Lara Heimann. I will practice it at some point but YOU have the chance to join it live, to ask questions about how nerves relay information. You can expect some nerve glides, fascial restructuring, and breathwork to help your nervous system feel fine-tuned and easy to navigate! And navigation is what we need these days.

FREE for LYT Prime members, 50% off for LYT Daily subscribers.

Click on 🔗 THIS LINK to find a 14-Day free Trial of LYT Daily
(incl. a 7-day free LYT PRIME Trial) so YOU can join.
Workshop takes place at 5pm CEST

(Please note:Every class of mine will be subbed-in by wonderful teachers until further notice)

Über Hypermobilität und das Bild in unseren Köpfen

„Du bist nicht unflexibel, wenn du dich nicht verrenken kannst.“

Heute ist mir ein Post von Alexandria Crow, YogaPhysics.com untergekommen. Genau das ist es, dachte ich mir. Sie schreibt:

(Bild-) Botschaften über Yoga, sowohl innerhalb als auch außerhalb der Yoga-Welt, sind meist auf Flexibilität ausgerichtet. Erzähl einem Nicht-Yogi, dass du regelmäßig Yoga übst, und er wird davon ausgehen, dass du „super flexibel“ oder sogar „ein Schlangenmensch“ bist. Zumindest, wenn du „gut im Yoga“ bist. Die Erwartungen an Yogalehrende sind noch höher, obwohl Flexibilität oft NICHTS mit ihrem Unterricht oder ihrer Praxis zu tun hat.

Den meisten Menschen ist überhaupt nicht klar, dass der individuelle Bewegungsspielraum unserer Gelenke genetisch veranlagt ist. Ohne wirklich überbeweglich zu sein, können wir unseren ROM Range of Motion um vielleicht gerade mal 10-20% erhöhen.

Viele der Asanas, die wir auf Instagram & Co. sehen, setzen eine Überbeweglichkeit voraus. Das bedeutet, die Gelenke bewegen sich ÜBER den FUNKTIONALEN ROM hinaus. Nur etwa 20% der Bevölkerung ist tatsächlich hypermobil, also überbeweglich. Der Anteil in der Yoga Community ist hierbei stark vertreten.

Überbeweglichkeit und die Folgen

Die Überbeweglichkeit kommt jedoch immer im Bundle mit Schmerzen. Während man in der Jugend noch schnell darüber hinweg kommt, wird es im Alter schwieriger, wenn nicht unmöglich, wenn man sich weiterhin auf die Überbeweglichkeit verlässt und nichts tut, um die Struktur, das Skelett zu stabilisieren.

Das Erreichen dieser Art von ROM ist kein universeller Maßstab für die Hingabe oder für die harte Arbeit, der in irgendeiner Weise auf Nicht-Überbewegliche angewendet werden kann.

Deine Asanapraxis, die physische Yogapraxis (wie auch jede andere Bewegungsform) sollte definitiv NICHT auf Hypermobilität beruhen, schon gar nicht darauf angewiesen sein. Überbeweglichkeit hat nichts Tugendhaftes, hat nichts mit dem Wert deiner Praxis zu tun. Wenn die eigene Yogapraxis zu Schmerzen und Einschränkungen führt, bist du es dir selbst schuldig, einen anderen Weg zu finden.

Das habe ich getan. Mein Körper ist immer noch sehr beweglich. Es fällt mir trotzdem sehr schwer, dort weiter zu machen, wo ich vor der OP aufgehört habe. Andrea 2.0 hat viele Posen in die Rente geschickt, dafür wird ausgiebig an der stabilisierenden Muskulatur gearbeitet. Meine Yogapraxis ist auf Funktionalität, Stabilität, Langlebigkeit und Freude ausgelegt. Die Wertigkeit dieser Art der Yogapraxis hat dabei nichts mit Flexibilität zu tun.

Warum wird es also als etwas interpretiert, wonach man streben sollte?

Die Tatsache, dass westliches Yoga auf diesem Körpertyp beruht, hat einen großen Anteil daran, obwohl dieses Bild von Yoga nichts mit den darunterliegenden Philosophien zu tun hat.

Aber hier die guten Nachrichten. Eine Yogapraxis, die nicht auf Hypermobilität angewiesen ist, ist FÜR JEDEN MENSCHEN MÖGLICH und genauso wertvoll und ergiebig. Und das hat mal so gar nix mit Flexibilität zu tun.

Wie geht es dir dabei? Hast du dich aufgrund deiner “Unbeweglichkeit” jemals eingeschüchtert gefühlt? Vielleicht sogar gedacht, dass Yoga nichts für dich wäre, weil du dies und jenes nicht kannst?

Freue mich auf das, was du dazu zu sagen hast.

Bis zum nächsten Mal

Es hat mich ein wenig Überwindung gekostet, genau dieses Bild für diesen Artikel zu verwenden. Ich habe es vor etwa zwei Wochen aufgenommen. Warum es mir schwer gefallen ist? Vermittelt es doch genau dieses Bild von Yoga, das ich hier an den Pranger stelle.

Mir ist dabei auch durchaus bewußt, dass mit genau solchen Bildern mein Instagram Account gewachsen ist. Jedoch bin ich froh und schätze es sehr, dass mehr und mehr Menschen immer größeren Wert auf Funktionalität in ihrer Yogapraxis legen.

Ein Podcast über Katonah Yoga®, LYT® u.v.a.m.

Im Mai diesen wurde ich von der zauberhaften Janka Horvath zu einem Interview für ihren Podcast SALTYALMA eingeladen. Es war ein ganz wunderbares Gespräch, und ich bin ihr sehr dankbar für diese Gelegenheit.

Janka hat über ihre Leidenschaft für Katonah Yoga® meinen YouTube Kanal entdeckt. Es finden sich dort nicht sehr viele Yoga Videos, hauptsächlich aber Katonah Yoga®, was sie schlußendlich auch dazu bewogen hat, mich einzuladen. Oh, wie groß war die Freude, als sie festgestellt hat, wieviel mehr noch dahinter steckt.

Das ich in den letzten Monaten so wenige Videos veröffentlich habe, liegt vor allem daran, dass ich mich erstmal nicht als DIE Online Yogalehrerin sehe.

Zudem habe ich mir die Covid19-Pandemie zunutze gemacht und mir eine kleine Auszeit genommen, um eine anatomiebasierte Ausbildung mit der renommierten Physiotherapeutin und Yogalehrerin Lara Heimann anzufangen.

Das Studium der LYT Yoga® Methode (Laras Yoga Technique) ist faszinierend. Es nimmt Zeit in Anspruch. Mir fehlt noch ein Modul zur 300-Stunden-Zertifizierung .. und es wird weitergehen.

Aber darüber wollte ich heute gar nicht sprechen. Es geht um die Zeit, die ich brauche, um all das Wissen zu verarbeiten. Mich in dem Ganzen wieder zu finden, es zu verinnerlichen, so dass es MEINS ist.

Genau so ging es mir auch mit Katonah Yoga®. 2013 bin ich nach New York City, um meine erste Katonah Yoga® Ausbildung anzufangen.

Es hat sage und schreibe drei Jahre gebraucht, bis ich tatsächlich so weit war, um das Material, das diesen Yogastil ausmacht, vollumfänglich und ganzheitlich unterrichten zu können.

Die Zeit des Rückzugs ist für mich essentiell, um das Neue am eigenen Körper zu ERFAHREN, zu ERLEBEN, es mir ZU EIGEN zu machen. Das funktioniert nur – wie bei vielem anderen auch – wenn ich dran bleibe, über eine längere Zeit.

Ich will in der Lage sein, einen Weg zu finden, um das, was mir geholfen hat, was mir die Tür geöffnet hat, an meine Schüler weiter geben kann. Das ist es, was mich glücklich macht. Vier Monate, vier Wochen, vier Tage, vier Stunden reichen da einfach nicht aus. ICH brauche sozusagen »Langzeitergebnisse«.

Bis heute kann ich es kaum verstehen, dass es Menschen gibt, die mit einem offensichtlich sehr viel kürzeren Zeitraum auskommen. Noch weniger kann ich es verstehen, dass jemand direkt aus einem Training rauskommt und gleich Tutorials und andere Weisheiten raushaut.

Ja, bin ich voll dabei. Den Weg teilen, stolz sein auf das, was man erreicht hat. Aber bitte authentisch bleiben!

Wenn ich alles nur abkupfere wird das leider nichts mit der Authentizität. Diese fehlende Echtheit ist tatsächlich etwas, was ich mehr und mehr auf sämtlichen Social Media Kanälen sehe. Es finden sich sehr wenige, die wirklich ihren eigenen Weg gefunden haben. Die meisten springen einfach auf einen Zug in der Hoffnung, dass sich die Wagenreihenfolge ändert. Da heißt es für mich dann nur Ignorieren oder sogar “Entfolgen”. Wofür eine CopyCat anfeuern, wenn ich das Original haben kann?

Mein Anspruch an mich selbst ist da ein wenig höher. Zu Zeiten sogar etwas zu hoch, so dass ich wie ein Eichhörnchen erstarre und nicht weiß, was ich als Erstes tun soll, weil es noch nicht “perfekt” ist. Tatsächlich ist das ein Thema für einen anderen Artikel.

Egal, jedenfalls macht es mich überglücklich, mein Yoga zu finden. Und dass macht mich zu einer sehr guten Lehrerin. Ich nehme mir die Zeit, alles anzuschauen, es zu verinnerlichen. Denn nur so kann ich ein Educator of the Students sein.

Ach, ich könnte hier ewig drüber sinnieren, aber zurück zu den dünn gesäten Yoga Videos auf meinem YouTube Kanal, und dass sich dort vor allem Katonah Yoga® Klassen finden. Jetzt wisst ihr warum. Noch bin ich auf der Suche nach meinem eigenen Ding.

Ich werde es finden. Es kristallisieren sich schon ein paar tolle Sachen. Bis ich zum Kern vorgedrungen bin, gibt es auf alle Fälle jeden Woche weiterhin die virtuelle Einheit (den aktuelle Registrierungslink findet ihr immer auch HIER). Und seit Juni sind ja die Studios auch wieder geöffnet, so dass wir uns in Echt sehen können.

Graphics by @saltyalma

In Jankas Podcast, Episode 28 sprechen wir über meine Yogareise, über Katonah Yoga®, die Theorie dahinter und natürlich über LYT Yoga®. Aber auch ein bisschen Ayurveda und ein paar Dinge mehr, die mich geformt und zu dem Menschen gemacht haben, der ich heute bin.

Janka und ich haben uns auf Deutsch unterhalten.

Habt viel Freude beim Zuhören und lasst mich wissen, was ihr davon haltet.

Bis zum nächsten Mal

From Slavery to Shackles

I never considered myself biased or felt complicit. Growing up with all kinds of people from different countries, one of my first lovers was an African-American, I work with Indians, African-Americans, Italians, Russians, … my godson is the love of my best friend and her African-American partner. I never felt any different towards anyone ever in my life.

And then .. I don’t have ANY PoC (People of Colour) in my yoga classes and I ask myself why is that so? Is it because the studio is too expensive? Is it because PoC don’t feel welcome in that studio? Is it because of me? I really don’t know. I was wondering if it is something I DO or DON’t do.

From Slavery to Handcuffs.

I want to learn more about the history of slavery now & then and what this White Privilege is all about.

I am determined to learn

– about white supremacy, racism, and bias in my own life and how I am complicit

– how I can leverage my privilege to create actual change

– how to show up better and embody anti-racism every day and not only when it’s prominent in news and media

To make a start I watched this documentary on Netflix last night. It gives you a searing understanding of the historic context of the systemic race problem. I was stunned. Not only because I saw what I saw but seeing the similarities to our – the German’s – own history of racism during German Reich.

“People say all the time, ‘I don’t understand how people could’ve tolerated slavery. How could they have made peace with that? How could people have gone to a lynching and participated in that? How did people make sense of the segregation, this white and colored-only drinking … This is so crazy. If I was living at that time, I would have never tolerated anything like that.’ – And the truth is, we are living at this time, and we are tolerating it.” ~ Bryan Stevenson, Interviewee

Justice too long delayed is justice denied. Now is the time to understand, and the whole world has to deal with it.

🖤🖤

(I am aware this is not my area of expertise. I am simply sharing a documentary recommendation.)