Über Hypermobilität und das Bild in unseren Köpfen

„Du bist nicht unflexibel, wenn du dich nicht verrenken kannst.“

Heute ist mir ein Post von Alexandria Crow, YogaPhysics.com untergekommen. Genau das ist es, dachte ich mir. Sie schreibt:

(Bild-) Botschaften über Yoga, sowohl innerhalb als auch außerhalb der Yoga-Welt, sind meist auf Flexibilität ausgerichtet. Erzähl einem Nicht-Yogi, dass du regelmäßig Yoga übst, und er wird davon ausgehen, dass du „super flexibel“ oder sogar „ein Schlangenmensch“ bist. Zumindest, wenn du „gut im Yoga“ bist. Die Erwartungen an Yogalehrende sind noch höher, obwohl Flexibilität oft NICHTS mit ihrem Unterricht oder ihrer Praxis zu tun hat.

Den meisten Menschen ist überhaupt nicht klar, dass der individuelle Bewegungsspielraum unserer Gelenke genetisch veranlagt ist. Ohne wirklich überbeweglich zu sein, können wir unseren ROM Range of Motion um vielleicht gerade mal 10-20% erhöhen.

Viele der Asanas, die wir auf Instagram & Co. sehen, setzen eine Überbeweglichkeit voraus. Das bedeutet, die Gelenke bewegen sich ÜBER den FUNKTIONALEN ROM hinaus. Nur etwa 20% der Bevölkerung ist tatsächlich hypermobil, also überbeweglich. Der Anteil in der Yoga Community ist hierbei stark vertreten.

Überbeweglichkeit und die Folgen

Die Überbeweglichkeit kommt jedoch immer im Bundle mit Schmerzen. Während man in der Jugend noch schnell darüber hinweg kommt, wird es im Alter schwieriger, wenn nicht unmöglich, wenn man sich weiterhin auf die Überbeweglichkeit verlässt und nichts tut, um die Struktur, das Skelett zu stabilisieren.

Das Erreichen dieser Art von ROM ist kein universeller Maßstab für die Hingabe oder für die harte Arbeit, der in irgendeiner Weise auf Nicht-Überbewegliche angewendet werden kann.

Deine Asanapraxis, die physische Yogapraxis (wie auch jede andere Bewegungsform) sollte definitiv NICHT auf Hypermobilität beruhen, schon gar nicht darauf angewiesen sein. Überbeweglichkeit hat nichts Tugendhaftes, hat nichts mit dem Wert deiner Praxis zu tun. Wenn die eigene Yogapraxis zu Schmerzen und Einschränkungen führt, bist du es dir selbst schuldig, einen anderen Weg zu finden.

Das habe ich getan. Mein Körper ist immer noch sehr beweglich. Es fällt mir trotzdem sehr schwer, dort weiter zu machen, wo ich vor der OP aufgehört habe. Andrea 2.0 hat viele Posen in die Rente geschickt, dafür wird ausgiebig an der stabilisierenden Muskulatur gearbeitet. Meine Yogapraxis ist auf Funktionalität, Stabilität, Langlebigkeit und Freude ausgelegt. Die Wertigkeit dieser Art der Yogapraxis hat dabei nichts mit Flexibilität zu tun.

Warum wird es also als etwas interpretiert, wonach man streben sollte?

Die Tatsache, dass westliches Yoga auf diesem Körpertyp beruht, hat einen großen Anteil daran, obwohl dieses Bild von Yoga nichts mit den darunterliegenden Philosophien zu tun hat.

Aber hier die guten Nachrichten. Eine Yogapraxis, die nicht auf Hypermobilität angewiesen ist, ist FÜR JEDEN MENSCHEN MÖGLICH und genauso wertvoll und ergiebig. Und das hat mal so gar nix mit Flexibilität zu tun.

Wie geht es dir dabei? Hast du dich aufgrund deiner “Unbeweglichkeit” jemals eingeschüchtert gefühlt? Vielleicht sogar gedacht, dass Yoga nichts für dich wäre, weil du dies und jenes nicht kannst?

Freue mich auf das, was du dazu zu sagen hast.

Bis zum nächsten Mal

Es hat mich ein wenig Überwindung gekostet, genau dieses Bild für diesen Artikel zu verwenden. Ich habe es vor etwa zwei Wochen aufgenommen. Warum es mir schwer gefallen ist? Vermittelt es doch genau dieses Bild von Yoga, das ich hier an den Pranger stelle.

Mir ist dabei auch durchaus bewußt, dass mit genau solchen Bildern mein Instagram Account gewachsen ist. Jedoch bin ich froh und schätze es sehr, dass mehr und mehr Menschen immer größeren Wert auf Funktionalität in ihrer Yogapraxis legen.

Ein Podcast über Katonah Yoga®, LYT® u.v.a.m.

Im Mai diesen wurde ich von der zauberhaften Janka Horvath zu einem Interview für ihren Podcast SALTYALMA eingeladen. Es war ein ganz wunderbares Gespräch, und ich bin ihr sehr dankbar für diese Gelegenheit.

Janka hat über ihre Leidenschaft für Katonah Yoga® meinen YouTube Kanal entdeckt. Es finden sich dort nicht sehr viele Yoga Videos, hauptsächlich aber Katonah Yoga®, was sie schlußendlich auch dazu bewogen hat, mich einzuladen. Oh, wie groß war die Freude, als sie festgestellt hat, wieviel mehr noch dahinter steckt.

Das ich in den letzten Monaten so wenige Videos veröffentlich habe, liegt vor allem daran, dass ich mich erstmal nicht als DIE Online Yogalehrerin sehe.

Zudem habe ich mir die Covid19-Pandemie zunutze gemacht und mir eine kleine Auszeit genommen, um eine anatomiebasierte Ausbildung mit der renommierten Physiotherapeutin und Yogalehrerin Lara Heimann anzufangen.

Das Studium der LYT Yoga® Methode (Laras Yoga Technique) ist faszinierend. Es nimmt Zeit in Anspruch. Mir fehlt noch ein Modul zur 300-Stunden-Zertifizierung .. und es wird weitergehen.

Aber darüber wollte ich heute gar nicht sprechen. Es geht um die Zeit, die ich brauche, um all das Wissen zu verarbeiten. Mich in dem Ganzen wieder zu finden, es zu verinnerlichen, so dass es MEINS ist.

Genau so ging es mir auch mit Katonah Yoga®. 2013 bin ich nach New York City, um meine erste Katonah Yoga® Ausbildung anzufangen.

Es hat sage und schreibe drei Jahre gebraucht, bis ich tatsächlich so weit war, um das Material, das diesen Yogastil ausmacht, vollumfänglich und ganzheitlich unterrichten zu können.

Die Zeit des Rückzugs ist für mich essentiell, um das Neue am eigenen Körper zu ERFAHREN, zu ERLEBEN, es mir ZU EIGEN zu machen. Das funktioniert nur – wie bei vielem anderen auch – wenn ich dran bleibe, über eine längere Zeit.

Ich will in der Lage sein, einen Weg zu finden, um das, was mir geholfen hat, was mir die Tür geöffnet hat, an meine Schüler weiter geben kann. Das ist es, was mich glücklich macht. Vier Monate, vier Wochen, vier Tage, vier Stunden reichen da einfach nicht aus. ICH brauche sozusagen »Langzeitergebnisse«.

Bis heute kann ich es kaum verstehen, dass es Menschen gibt, die mit einem offensichtlich sehr viel kürzeren Zeitraum auskommen. Noch weniger kann ich es verstehen, dass jemand direkt aus einem Training rauskommt und gleich Tutorials und andere Weisheiten raushaut.

Ja, bin ich voll dabei. Den Weg teilen, stolz sein auf das, was man erreicht hat. Aber bitte authentisch bleiben!

Wenn ich alles nur abkupfere wird das leider nichts mit der Authentizität. Diese fehlende Echtheit ist tatsächlich etwas, was ich mehr und mehr auf sämtlichen Social Media Kanälen sehe. Es finden sich sehr wenige, die wirklich ihren eigenen Weg gefunden haben. Die meisten springen einfach auf einen Zug in der Hoffnung, dass sich die Wagenreihenfolge ändert. Da heißt es für mich dann nur Ignorieren oder sogar “Entfolgen”. Wofür eine CopyCat anfeuern, wenn ich das Original haben kann?

Mein Anspruch an mich selbst ist da ein wenig höher. Zu Zeiten sogar etwas zu hoch, so dass ich wie ein Eichhörnchen erstarre und nicht weiß, was ich als Erstes tun soll, weil es noch nicht “perfekt” ist. Tatsächlich ist das ein Thema für einen anderen Artikel.

Egal, jedenfalls macht es mich überglücklich, mein Yoga zu finden. Und dass macht mich zu einer sehr guten Lehrerin. Ich nehme mir die Zeit, alles anzuschauen, es zu verinnerlichen. Denn nur so kann ich ein Educator of the Students sein.

Ach, ich könnte hier ewig drüber sinnieren, aber zurück zu den dünn gesäten Yoga Videos auf meinem YouTube Kanal, und dass sich dort vor allem Katonah Yoga® Klassen finden. Jetzt wisst ihr warum. Noch bin ich auf der Suche nach meinem eigenen Ding.

Ich werde es finden. Es kristallisieren sich schon ein paar tolle Sachen. Bis ich zum Kern vorgedrungen bin, gibt es auf alle Fälle jeden Woche weiterhin die virtuelle Einheit (den aktuelle Registrierungslink findet ihr immer auch HIER). Und seit Juni sind ja die Studios auch wieder geöffnet, so dass wir uns in Echt sehen können.

Graphics by @saltyalma

In Jankas Podcast, Episode 28 sprechen wir über meine Yogareise, über Katonah Yoga®, die Theorie dahinter und natürlich über LYT Yoga®. Aber auch ein bisschen Ayurveda und ein paar Dinge mehr, die mich geformt und zu dem Menschen gemacht haben, der ich heute bin.

Janka und ich haben uns auf Deutsch unterhalten.

Habt viel Freude beim Zuhören und lasst mich wissen, was ihr davon haltet.

Bis zum nächsten Mal

Breast Cancer Awareness Month (October 2015)

 

Breast cancer is the most common cancer among women worldwide and the second-most common cancer overall. Shockingly, in 2015, an estimated 231,840 cases of invasive breast cancer will be diagnosed in the U.S. alone; imagine the numbers worldwide!! 😲 About 40,290 women in the U.S. are expected to die in 2015 from breast cancer. So no matter who you are or where you live, being aware of breast cancer is a life saver!!

To minimize breast cancer risk start with healthy habits — such as limiting alcohol, smoking and staying physically active. Controlling your weight and limiting dose and duration of hormonal therapy as well as breast-feeding may play a role in minimizing risk of breast cancer. Getting routine check-ups and following through on recommended tests such as mammography and sonography could save your life.

When taking a holistic view of your health it is absolutely beneficial to be more attuned to your body and cultivate awareness of physically manifested imbalances and subtle energy changes in the energy field surrounding your physical body. This is the kind of mindfulness that our yoga practice cultivates in us on and off the mat. Energy Healers view breast cancer as one of the physical dysfunctions associated with the heart chakra.
Taking care of your emotional and spiritual needs may help prevent physical illness or at least cope with illness when it comes.

You honor yourself when you pay attention to all your layers of existence: physical, mental, emotional, and spiritual.

Our only way out is to Think Pink and Live Green!

It’s Breast Cancer Awareness month, and all BattleCryPink bras by @handfulbra sold are a 10% give back to cancer research because in addition to being an amazing sports bra for “regular” women they are a mastectomy bra option for survivors

YogaMand at Noquochoke Lake

„Heaven is a little closer in home by the water“ ~ seen on a shelf in Susan’s House

FishPose

Last weekend I spent with my HandstandSista and dear friend Susan and her family in New England. She lives close to the sea but her home is right at this beautiful lake.

Why am I sharing this? Well, the last two weekends I spent at the water. Instantly I knew what I am missing at home … water. The air, the breeze, the bonfire at the riverside or the shore, the bikinis, the sand between the toes. An idea was born. An idea which hopefully brings me a bit closer to my dream.

I want to encourage you to give yourself enough space to discover what is growing inside you. Allow yourself to think about it, to be creative and courageous, experience new paths and try something new every single day of your life. Things will grow.

Enjoy the journey, Loves ❤

Schöne Facebookwelt

Social Media
Social Media

Als ich heute Morgen gesehen habe, wie viele Mensch auf „Gefällt mir“ bei meinem neuen Profilbild auf Facebook geklickt habe, bin ich fast vom Stuhl gefallen, wenn ich denn auf einem gesessen hätte. Also gut, aber 25 Likes innerhalb von 15 min ist schon was 😉

Mir sind dann so ein paar Gedanken durch den Kopf gegangen, als ich so an meinem Latte Macchiato schlürfte.

Ich liebe das Social Network und natürlich auch Facebook. Es ist einfach eine wunderbare Plattform, um sich zu präsentieren, sich von seiner Schokoladenseite zu zeigen. Wie eine Glasvitrine, in der nur die schönen Kelche und Vasen ausgestellt werden. Die werden poliert, gewienert, geputzt und staubfrei gehalten.

Manchmal stehen auch Pokale drin, die glitzern und glänzen und mit Stolz gefüllter Brust jedem Besucher gezeigt werden … ob’s interessiert oder nicht.

Genauso erlebe ich mittlerweile Facebook. Ich sehe es schon lange nicht mehr als eine Plattform, um sich mit Freunden und Bekannten auszutauschen. Right in the beginning war es das mal. Der ein oder andere mag sich erinnern.

Mittlerweile werden nur noch schlaue Sprüche und Rezepte aller Art geteilt. Manchmal findet man auch diverse Aufrufe für Petitionen, die Veganer posten abschreckende Bilder von Tierschlachtungen, die Umweltschützer posten Berichte über vom Menschen verursachte Umweltkatastrophen.

Nicht zu vergessen die Posts der vielen informativen Seiten, bei denen ich „Gefällt mir“ geklickt habe. Anatomie-, Ernährungs-, Ayurveda-, Yoga-, Sportpages, Technische, naturwissenschaftliche und auch Philosophieseiten … und selbstverständlich alle Shoppingkanäle 😉

Manche „sharen“ ihre Blogposts auf Facebook, um sich als Autoren zu etablieren, einige versuchen sich als Photographen, viele nutzen Facebook als Forum für ihr Business. Und in meiner Yogiwelt sehe ich dann noch ganz viele Bilder von Handstandvariationen (den ich bis heute nicht so richtig kann) oder andere super fotogene Yogapositionen, die mich inspirieren sollen oder die einfach nur zeigen sollen, wie weit man doch in seiner Yopapraxis gekommen ist.

Und Leute, bevor hier ein Aufschrei kommt… ich nehme mich hier nicht aus. Ich sag ja, ich liebe Facebook als Plattform, um mich als Yogalehrerin – mein Business – zu promoten. Deshalb habe ich ja auch eine eigene „Page“.

Meine Pinnwand ist mittlerweile – obwohl schon so oft mit Hilfe von Interessenlisten ausgemistet – voll von 1000fach geteilten Sinnsprüchen, wieder und wieder geteilten „Amazing Things In [fill in whatever you want]“ und ganz vielen Apellen. Ganz ehrlich? Immer öfter strengt mich Facebook eher an als dass es mich beflügelt und amüsiert.

Denn was ich wirklich vermisse ist die wunderbare Welt der ganz individuellen Kreativität, die die Person hinter dem Facebook-Freund zeigt. Mir fehlen Einblicke in die Welt meiner Bekannten und Freunde, die ich aus räumlichen oder beruflichen Gründen nicht mehr so oft sehen kann.  Ich habe mir eine Interessenliste angelegt, die mir nur die Posts von „echten Menschen“ anzeigen soll (weil ja Facebook auf meiner Pinnwand nur die “Freunde” anzeigt, die ihre Posts mit mir teilen UND mit denen ich in letzter Zeit öfter “interagiert” habe. Das wiederum legt Facebook anhand von seltsamen Logiken fest.

Ab und an werden dann doch schöne Urlaubsbilder oder Schnappschüsse gepostet, Hochzeitsbilder, Geburtstagsfeiern, Babyfotos (soooo süß), die einen kurzen Blick durch’s Schlüsselloch gewähren. Dafür bin ich sehr dankbar. Aber es ist wie mit dem Verdurstenden, der sich über den Morgentau freut … es ist einfach nicht ausreichend.

Es ist wie mit vielem im Leben, es besteht aus Geben und Nehmen. Und was ich auf Facebook sehe, sind nicht mehr als ein paar Pokale in der Glasvitrine. Und so stelle auch in meine Pokale aus. Take it or leave it.

Mein neues Profilbild ist übrigens nach gefühlten 50 „schlechten“ Selfies der „Lucky Shot“. Dabei ist es quasi Ausschuss und noch nicht mal richtig gut. Es ist vergrößert, dadurch stark verschwommen, deshalb mit drei Photo Apps auf meinem iPhone bearbeitet, um dann mit zwei Web 2.0 Applikationen (Dropbox und Facebook) von mir hochgeladen zu werden. Nur so für euch zur Info.

Lucky Shot
Lucky Shot

In diesem Sinne
freu dich am Glitzer und Bling Bling in dem Wissen, dass der Lack auch ganz schnell ab sein kann
Love
xxAndrea
… die ihre Accounts bei instagram (sehr privat 😉 ), pinterest, twitter, tumblr, flickr, google+, foursquare, xing, wordpress (*haha*) aktiv nutzt

Yoga and the Seasons

Autumn

“Ayurveda is considered a sister science to yoga, both coming from the Vedic tradition in India and are approximately 5000 years old. The word Ayurveda translates as ‘the science of longevity’ and includes using herbs, food, asana poses and what is known as pancha karma (purification practices) to heal and balance an individual. All people are unique and not one prescription therapy would be used for another person.

Currently we are in the fall season, which is known as vata season in Ayurveda. Each season has it unique characteristics that require different changes to our diet, yoga practice, etc… in order to keep ourselves in balance. Vata is comprised of space and air and characteristics include light, dry and windy. To balance vata, grounding is required. Moving slower and more deliberately in yoga, eating heavy, oily, denser foods, all help to balance out the airy environment around us.

Vata season is a natural time to deepen your spiritual work.”

~ Samantha Sidari Tollinchi

Couple of days ago I was kind of wondering why my early morning practice let me – unintentionally – more to the seating positions. My self led practice is a great inspiration for my classes and therefore my teachings were more serious, quite, slowly and … grounding.

After my time in New York City last April I started to read more about the quality of the seasons and the effect on the mind, body (and soul) so I came to the same conclusion but couldn’t put this into the right words. 

I am very glad and grateful I found this piece of knowledge.

Thinking about learning more about Ayurveda 🙂

The Potential of Anger

Anger

Once again everything happens at once. Although I am asking myself, what is ‘everything’. In the end (and when I am honest with myself) it is the same all over again. It’s always the same thing that catapults me to my emotional limits … esteem and respect (or the lack of) in all day situations.

You are a team member responsible for the combined website, your collegues told you to wait until they know what they want and after four weeks *woosh* they have launched their own sub site ‘forgetting to tell’ you.

A written mail with an important question to a person which prefers to put the head in the sand due to his or her ego or false pride.

Your boss assigning tasks with short-term deadlines on short notice without clearing it with you.

Your friends assume without hesitation that you will understand why they do not respond to your tries to get them for a talk.

I could continue this list. But it’s of no good. I just get all worked up about it and I am getting really sad. Sad because I am forced to take actions which would be not necessary if everybody lived a culture based on to mutual esteem and respect.

Straight and intense talking with your colleagues and your boss; in some cases calling an attorney. It’s all so time-consuming and energy-intensive. I need my energy for way more important things. Who don’t, ey?

QBI admit I fret and fume. I am just a human being and therefore not always “nice and likeable”. Sometimes I am just a bitch!

Most of all I feel annoyed by those persons who take advantage of my esteem for others to push their own ego. The same people with biiig question marks on their face and a big, big “but” when I draw a line.

I give a damn about it! They don’t even show some respect for my own opinion not to say to accept and considering it. Noooo, they want to proselytize and convince me that I feel wrong! Folks, I am not crackbrained! You see your influence over me dwindling and disappearing. And now you are trying to avoid that!

But, did you know? That is exactly that situation which brings me to the heights of my creativity. It is like a burst of a dam and all the possibilities of the world are pouring into my heart, my brain, my soul. I weight, I clear out, I categorize, I prioritize and I know for sure something wonderful is about to happen and even something better will come my way!

I so look forward to it and I am very curious what it will be … in the end! 😀

Color the world beautiful