Dinacharya Habit #1 „Das frühe Abendessen – Early Dinner“

(first published on BeeAthletica.com on August 9, 2014)

Die Zeit der Fußballweltmeisterschaft liegt hinter uns. Spannende Spiele, mühsame, sehr erfolgreiche aber vor allem sehr späte Spiele haben uns die letzten Wochen begleitet. Public Viewing, Grillen mit Freunden und Nachbarn im Garten … das war doch Sommerlaune pur, richtig? Wenn dir in dieser Zeit jemand gesagt hätte, lass uns doch unser Abendessen ein wenig vorziehen …

Wir alle – inklusive mir selbst – waren meilenweit entfernt von einem „idealen Tagesablauf“ entfernt. Ein regelmäßiger Tagesrhythmus ist jedoch für die Erhaltung der Gesundheit und für die Weiterentwicklung von Körper, Geist und Bewusstsein unerlässlich, weil wir uns dadurch wieder mit den natürlichen Rhythmen synchronisieren („Getting in sync with nature“).

„Es gibt eine Uhr der Doshas, die anzeigt, wann ein bestimmtes Dosha den Gipfel seiner Kraft erreicht, und eine biologische Uhr, die anzeigt, wann ein bestimmtes Organ den Gipfel seiner Funktionsfähigkeit erreicht. Aufgrund dieser beiden Uhren haben die ayurvedischen Weisen einen idealen Tagesablauf (Dinacharya) entwickelt, der versucht, die biologische Uhr, die Uhr der Doshas und die chronologische Zeit miteinander in Einklang zu bringen.“ (Auszug aus „Selbstheilung mit Ayurveda“, Vasant Lad)

Chinese Body Clock “Chinese Body Clock” by Center of True Healing

Es ist Teil unserer Kultur und unserer Gesellschaft, unser Abendessen erst nach 18 Uhr zu uns zu nehmen. Es ist die Zeit, in der wir mit der Familie, mit Freunden oder einfach auch nur, weil wir so groß geworden sind, uns die Zeit für das Essen nehmen. Für viele ist es sogar die Hauptmahlzeit des Tages.

Das ist natürlich auch genau die Zeit, in der sich der gesamte Organismus auf die Nachtruhe vorbereitet. Das ganze Verdauungssystem lässt schon etwas nach, die Energie nimmt ab. Wenn wir (zu) spät essen, laden wir uns im wahrsten Sinne des Wortes eine Last auf, die unseren Körper ineffizient werden lässt. Er muss zu einer Zeit, in der er dabei ist „runter zu fahren“, noch einmal so richtig auf Hochtouren kommen. Das verändert die gesamte Körperchemie, die uns nicht richtig einschlafen oder sehr unruhig schlafen lässt. Man fühlt sich am nächsten Morgen einfach nicht ausgeruht. Der gleiche Effekt tritt übrigens auf, wenn wir zwar früh, aber zu schwer zu Abend essen.

Die perfekte Zeit für ein Abendessen liegt  – je nach Dosha – bei 18 Uhr für Vata-Typen, 18-19 Uhr für Pitta-Typen und 19-20 Uhr für Kapha-Typen. Vielleicht warst du schon bei einem Ayurvedaspezialisten und weißt um deine Doshas. Falls nicht, kannst du dir hier einen Test ausdrucken http://kaya-veda.de/gratis/doscha_typ.php Dieser Test ersetzt natürlich auf keinen Fall eine ausführliche und persönliche Beratung, kann dir aber einen Hinweis auf deine persönliche Konstitution geben.

Natürlich kommen jetzt schon die ersten und vor allem eigenen Gegenargumente in den Kopf geschossen. Etwas, das ich sehr oft höre ist, dass „man“ zum Mittagessen ja nur was Kleines ist, und irgendwann muss man ja mal was „Richtiges“, vor allem was Warmes essen.

Verlege deine Hauptmahlzeit auf die Mittagszeit. Das optimale Zeitfenster dafür liegt mitten in der Pitta-Zeit zwischen 11 Uhr vormittags und 13 Uhr nachmittags. Da läuft das Verdauungsfeuer auf Hochtouren. Alle an diesem Prozess der Verarbeitung beteiligten Organe sind in dieser Zeit darauf ausgerichtet, höchst effizient alles Zugeführte auszuwerten, zu verwenden und aufzuspalten. Ich persönliche achte dabei auf Nahrungsmittel, die so gut wie nicht vorverarbeitet sind (non-processed food).

Lunch Time is Steak Time (auch wenn Fleisch nie auf deinem Einkaufszettel steht). Zu dieser Zeit solltest und kannst du auch alles essen, was deinen Organismus optimal versorgt.

Was sonst noch für Argumente angebracht werden, dürfte jedem bekannt sein „Aber da bin ich doch noch beim Laufen, im Yoga, beim Schwimmen, im Malkurs, beim Töpfern, im Biergarten …“. Die Liste lässt sich endlos fortsetzen. Für Familienmenschen: „Der Mann/die Kinder kommen doch erst danach (nach der Arbeit/Sport …) nach Hause und wir genießen doch so sehr die Zeit beim gemeinsamen Essen.“

Vielleicht hast du ja auch noch andere, sehr gute Gründe, warum das mit dem Early Dinner vor 18 Uhr genau bei dir nicht klappen kann. Schreib sie auf. Schreib alles auf, was dich daran hindert und überlege dir, wie eine Alternative aussehen könnte, um diese Hindernisse aus dem Weg zu räumen.

Hier ein paar Anregungen: Überlege dir, ob du dein Laufen, dein Yoga, das Schwimmen auf eine andere Tageszeit verlegen kannst. Ok, Mal- und Töpferkurse sind normalerweise  fix, aber hier könntest du z.B. VOR dem Kurs noch etwas Leichtes zu dir nehmen. Als Familienmensch könntest du etwas früher dein Abendessen zu dir nehmen. Alleine, um dann mit deiner Familie, wenn alle zuhause sind, zusammen am Tisch sitzen, vielleicht noch einen Tee trinken und so das Zusammensein genießen.

StilLebenHier ein paar Tipps, um dir den Umstieg zu erleichtern:

Keep it simple & yummy

Das Abendessen sollte leicht zu verdauen sein. Menschen bzw der menschliche Körper produziert während der Nacht nicht genügend Gallenflüssigkeit, um schweres oder zu spätes Essen zu verdauen. Be creative und bereite dir etwas Leicht & Leckeres zu. Je später du isst, desto leichter sollte es sein. Suppen und Salate … roh oder gekocht … kalt oder warm. Ganz nach deinem Gusto.

Plane im Voraus

Plane dein Abendessen im Voraus. Setze dir einen „Termin“ in deinen persönlichen Kalender. Wenn du zu den Prime Time Sportlern gehörst, verlege das wenn möglich entweder auf eine andere Tageszeit, z.B. den frühen Vormittag oder (siehe unten), lass diesen Tag zu der Ausnahme gehören. Du wirst – wenn alle Habits einen Weg zu dir gefunden haben – wirklich mehr Zeit für dich und deinen  Sport haben.

Erkenne deine Beweggründe

Wenn du dich häufiger mit Freunden zum gemeinsamen Essen nach 20 oder 21 Uhr triffst, wird dies natürlich zur lieben Gewohnheit. Denk über andere Wege nach, um mit deinen Liebsten wertvolle Zeit zu verbringen.

Lege einen Zeitpunkt fest

Einen Zeitpunkt,  an dem du spätestens anfängst zu essen, so dass du bis 18 Uhr fertig bist. Eine Ausnahme hier und da ist absolut ok. Lege es darauf an, es wenigstens 5x pro Woche „zu schaffen“.

Gestalte die Zeit „danach“

Du wirst feststellen, wieviel Zeit du für so schöne Dinge nach dem Abendessen hast wie z.B. einen Spaziergang oder ein Spiel mit deiner Familie. Es bleibt viel Zeit für ein Telefonat mit lieben Menschen. Oder – sehr schön in der Winterzeit – arbeite an einem Projekt, das dir am Herzen liegt. Lese oder schreibe ein Buch, male, sei kreativ und geh früh schlafen.

Visualisiere

Genau jetzt, während du diese Zeilen liest, stell dir vor, wie du dein frühes Abendessen zu dir nimmst. Stell dir vor, wie es sich anfühlt, ohne Völlegefühl und schwerem Leib ins Bett zu gehen.

Und hier ein paar kleine Hinweise zum Essen selbst

Und wieder gilt: Keep it simple. WochenMarkt1

Im Englischen wurde das Dinner früher auch Supper genannt, im Sinne von „little supplement“. Es sollte kein Show-Stopper sein, aber so ein „kleines Etwas“. Suppen, etwas Gedämpftes oder auch Eintopf, Fruchtsalate, grüne oder marinierte Salate. Keep it Simple!

Plane deine Woche

Oh, was sehr Administratives und es hat eine Weile gebraucht, bis dieses Vorausplanen einen Weg zu mir gefunden hat. Plane deine Woche, bevor du den Elan verlierst. Überlege dir, was du die Woche über abends noch für dich zubereiten möchtest. Suche dir einen Tag aus, an dem du deine ganzen Einkäufe für die kommenden 7 Tage erledigst. Entwerfe dir einen „Essensplaner“, fülle ihn aus und geh einkaufen. Es ist unglaublich entspannend, nicht mehr jeden Tag vor dem Kühlschrank stehen zu müssen und sich zu fragen „was esse ich denn heute?“.

Ein Essensplaner könnte wie folgt aussehen: Essensplaner

„Don’t Snack“

Du wirst nicht hungrig genug sein, wenn du zwischendurch diese vielen, kleinen, lieb gewonnenen Dinge wie Kekse, Schokoriegel, Müsliriegel, Energiekugeln usw zu dir nimmst. Wenn’s zu schlimm werden sollte, ess‘ ein Stückchen Obst (keine Bananen) zwischen Mittag- und Abendessen. Lass deinen Körper einen Hunger entwickeln. Lerne den Unterschied zwischen Appetit und Hunger kennen.

Bereite dein Abendessen am Morgen zu

KnoblauchPresseOk, das erscheint jetzt UN.DENK.BAR! Aber … es ist super einfach, wenn du deine Woche geplant hast. Du kannst einen Reiskocher oder Schnellkochtopf verwenden. Während du dich für deinen Tag vorbereitest, kannst du z.B. Wurzelgemüse im Backofen vor sich hin backen lassen.

Für die schnelle Küche:

Röste Wurzelgemüse am Morgen.

Für eine Suppe löse einen Gemüsebrühwürfel in heißem Wasser auf.

Wenn du von der Arbeit nach Hause kommst, koche Quinoa im Reiskocher.

Du kannst einen Salat bereits am Vormittag marinieren, damit du ihn dann abends essen kannst.

Denk immer daran, es sind die kleinen Schritte, die zum Erfolg führen. Versuche erst gar nicht, deine gewohnte Essenszeit um 3 Stunden vorzuverlegen. Probiere es einfach mal mit 15 min. Gehe sukzessive vor und beobachte dich und die Auswirkungen auf dich. Schreib alles auf. Sehr gut wäre natürlich, du findest jemanden, der mitmacht. Dann könnt ihr euch im Gespräch austauschen und motivieren, miteinander reden und hören, was ihnen dazu einfällt.

Noch ein ganz wichtiger Punkt: Sei entspannt. Wenn’s mal nicht so klappt, wie du es dir vorgenommen hast, geht die Welt davon nicht unter. Es ist nur wichtig, dass du den Zusammenhang zwischen „Cause & Effect“ erkennst und dich am nächsten Morgen nicht wunderst, dass der leckere Schwäbische Zwiebelrostbraten dann doch irgendwie schwer im Magen gehangen ist.

Wenn du Fragen zu diesem Thema hast, die hier unbeantwortet blieben, dann schreibe mir einfach eine kurze eMail mit dem Betreff “Early Dinner – Ich hätte da mal eine Frage”.

Die schönen Bilder von Wochenmarkt & Co durfte ich mit freundlicher Genehmigung von Sonja Netzlaf für diesen Beitrag verwenden. Ihre zauberhaften Artikel zu den Themen Handwerk, Kreativität, gutes “echtes” Essen, Natur, Fotografie und Bewegung könnt ihr auch auf http://wurzelwerkblog.wordpress.com nachlesen.

Im nächsten Teil dann „Habit #2 – Early to Bed“ geht es dann um das frühe Schlafengehen.

Happy changing!
Eure Andrea

Folgende Fragen kannst, musst du aber nicht für dich beantworten:

Was ist deine stärkste und kraftvollste Ausrede, damit du in jedem Fall dein Abendessen NACH 18 Uhr einnehmen musst?

Wie sieht deine Strategie aus, um diese Ausrede auszuhebeln?

Auf welche Uhrzeit für ein frühes Abendessen könntest du dich einlassen, so dass es eine Veränderung zu deinem Jetzt-Zustand ist?

Kannst du dich darauf einlassen, diese Veränderung für 5 von 7 Abenden umzusetzen?

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Yoga Weekend
‘Autumn Leaves’
October 2-5, 2014
Mawell Resort, Langenburg, Germany

Interested? Just drop me an eMail.

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Interested in a private session? Lots of options available, email me yogmand(a)icloud(dot)com or check out the website for a studio close to you!

Dinacharya oder Täglich grüßt das Murmeltier und das ist auch gut so!

(first published on beeathletica.com May 27, 2014)

Das letzte halbe Jahr habe ich mit der unsagbar großartigen Unterstützung eines Coaches angefangen, meine Daily Habits, meine täglichen kleinen Routinen zu beleuchten und zu verändern.

Bevor ich damit begann, war mir klar, dass es mir zwar gut, aber nicht großartig ging. Ich wollte mich aber großartig fühlen. Allerdings hatte ich keinen blassen Schimmer, in welche Richtung ich gehen sollte. Ich tat doch schon (fast) alles, was zu einem ganzheitlichen Alltag gehört. Ich ernährte mich einigermaßen gesund, bewege mich regelmäßig, bin oft, vielleicht aber auch zu selten an der frischen Luft und auch sonst … alles paletti. Oder etwa nicht?

Nein, nicht alles in Ordnung. Viel zu oft müde und erschöpft, abgehetzt und fremdgesteuert.

Photo May 17, 5 46 55 PM Trotz 8-Stunden-Schlaf unausgeschlafen, weil die Nacht nicht wirklich erholsam war. Morgens immer ein bisschen zu lang im Bett gelegen. Dann schnell aufgestanden. Ein paar Sonnengrüße und vielleicht die ein oder andere Asana, damit der Körper auch wirklich wach wird. Radio anstellen und schnell den Smoothie inkl Weizengrasssaft zubereitet. Man will sich ja was Gutes tun. Endlich Kaffee. Ab ins Bad unter die Dusche, nebenher Zähne putzen. Überlegen, was ansteht, was soll ich anziehen. Der Kaffee schmeckt heute aber seltsam.

eMails, Facebook und What’s App checken (ich bin ein Junkie, ich weiß). Die Zeit scheint still zu stehen. Mist aber auch. 15 Minuten rum wie nix. Morgen bleibt das doofe Handy aber aus, bis ich das Haus verlasse *haahaaa*

Ab in’s Auto und auf dem Weg durch die Stadt wird schon der erste Druck aufgebaut. Stuttgart mag ja eine Autobauerstadt sein, auf keinen Fall ist sie eine AutoFAHRERstadt. Alles stockt, alles schläft. Ich bekomm‘ ne mittelschwere Krise, weil ich es – wie jeden Morgen – mal wieder nicht vor 9 Uhr ins Büro schaffe.

Weil sich der Weg nach Hause nicht lohnt, etwas länger im Büro bleiben, damit ich im Anschluss gleich ins Yogastudio fahren kann. Unterricht bis 22 Uhr. Dann endlich nach Hause. Endlich Ruhe, endlich Zeit für mich. Me-Time, wie ich es gerne nenne. Jetzt noch die Lieblingsserie gucken, etwas essen (*gosh* bin ich hungrig) und *huch* schon halb eins? Ab ins Bad, dann ins Bett. Schlafe sofort ein, rege Träume.

Der nächsten Morgen … siehe Text oben. Ersetze Unterricht mit sonstigen Pflichten wie Einkaufen, Wäsche waschen, Wohnung wieder herrichten etc etc. Die Liste kann beliebig lang sein.

Mir war also klar, so geht es auf Dauer nicht weiter. Viel zu wenig Quality Time mit mir selbst. Ich muss was ändern, dringend!

Photo May 17, 2 06 57 PM (1) Wie so oft im Leben, wenn der Schüler bereit ist, taucht der Lehrer auf. In diesem Fall mein Ayurvedalehrer. Auf einem Workshop erzählte er uns von einem Online Ayurveda Training, das er anbietet. Ein paar Tage später schrieb ich ihn an, bekundete Interesse und fragte, um was es sich dabei genau handelt. Er erzählte mir etwas von Dinacharya – Daily Habits und warum sie eine gute Investition in mein Wohlbefinden und vor allem in meine Gesundheit sind. Das Online Training würde in Form eines wöchentlichen Telefonats stattfinden inkl Online Unterstützung via eMail und Facebookgruppe. Er kündigte mir aber auch gleich an, dass eine Routine, bevor sie zur Gewohnheit wird, sehr zeitintensiv ist und ich fragte mich ernsthaft, wie ich das alles unterbekommen soll.

Ich bin diesen Schritt trotzdem gegangen und seitdem hat sich bzw habe ich einiges verändert … und es geht mir großartig dabei 😀

Photo May 17, 2 20 34 PM (1) Dieser Artikel stellt den Start einer 8-teiligen Serie dar. In jedem Teil werde ich eine der üblichen Verdächtigen in der Reihenfolge vorstellen, wie ich sie vermittelt bekommen habe. Versehen mit Tipps und Hinweisen zum Selbstversuch und genügend Zeit, um sich daran auszuprobieren. Natürlich werde ich auch über meine Hürden, Hindernisse und Stolpersteine berichten.

Freut euch auf den ersten Teil mit Habit #1 – Das frühe Abendessen

50 of the Best Uses for Coconut Oil

(first published on sunwarrior.com by Charlie Pulsipher)

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Coconut oil has a bit of a craze surrounding it lately. People have put together hundreds of different uses for this beneficial oil and it’s found its way into pantries, medicine cupboards, and even first aid kits. Some of the uses may seem bizarre at first, but coconut oil has garnered this newfound fame for good reason. It works.

For years, coconut oil has had a bad name, lumped in with unhealthy saturated fats. People steered away from it and other high fat foods. The problem with throwing coconut oil in the same category as butter, margarine, and shortening is this oil is far healthier than it appears. The saturated fats in coconut oil come from medium chain triglycerides. These shorter fat chains are easily put to use by the body and are not simply stored away as fat.

This means coconut oil boosts energy levels, raises good cholesterol, and balances out blood sugar without the weight gain, cholesterol, and other health risks that come from other saturated or trans fats. Coconut oil doesn’t stop there. It’s antimicrobial, antioxidant, antifungal, antibacterial, anti-inflammatory, anti-parasitic, and antiviral. It also aids in the absorption of vitamins and minerals. These immune boosting properties make it the perfect oil to use in a million ways. Here are 50 of our favorites.

  1. Massage Oil – Coconut oil soothes tired and sore muscles. Add a few drops of essential oils for more effect.50_of_the_best_uses_for_coconut_oil_massage_oil_pic
  2. Athletes Foot – The powerful antifungal properties of coconut oil make it perfect for any fungal infection. Add a few drops of oregano or tea tree oil for more antifungal power.
  3. Acne – Coconut oil gently fights the bacteria that cause acne. Dab it directly on the offending pimples and watch them shrink.
  4. Cleanser – Coconut oil makes an effective and gentle cleanser to remove the grime of the day.
  5. Lice – Coconut oil kills and removes this pesky problem.
  6. Stretch Marks – Prevent and soften stretch marks from pregnancy with coconut oil for soft and supple skin.
  7. Warts and Moles – Rub oil into area and cover with a bandage. Rub in fresh oil and place a new bandage each day.
  8. Moisturizer – Coconut oil is an excellent way to soften and hydrate dry, rough, or damaged skin.
  9. Face Scrub – Mix coconut oil with baking soda, sugar, or cinnamon and oatmeal for the perfect face scrub and exfoliator.
  10. Dandruff – Massage coconut oil into the scalp to ease symptoms of dandruff, both itching and flaking.a_spoonful_of_coocnut_oil_curbs_appetite_pic
  11. Curb Appetite – Take a spoonful before meals to curb appetite so you don’t overeat.
  12. Wrinkles – Rub into lines, creases, and wrinkles to rehydrate skin and soften those wrinkles away.
  13. Sore Throat – Dissolve a spoonful in your mouth and let it slowly roll down the throat. This will coat and protect the throat, boost the health of mucus membranes, and fight any infection.
  14. Ring Worm – Rub coconut oil onto affected area to kill the fungus that causes unsightly ringworm. Add tea tree oil to clear the infection even faster.
  15. Lip Balm – Coconut oil hydrates and protects lips. Coconut even offers some protection from the sun, about an SPF 4.
  16. Cold Sore – Coconut oil has antiviral properties that will help the body get rid of the virus that causes cold sores. Rub it on when needed and add a drop of oregano oil to speed healing.
  17. Lubricant – Coconut makes an all-natural personal lubricant for intimate moments without chemicals, but it should not be used with condoms as oils tend to compromise the integrity of your protection.
  18. Gum Removal – Coconut oil gets the sticky stuff out of hair, carpet, and anywhere else it doesn’t belong.
  19. Pet Health – Coconut oil can do a multitude of things for pets, both topically and internally. It improves breath, makes for a shiny coat, eases joint problems, cleans ears, gets rid of fleas, and much more.benefits_of_coconut_oil_for_pets_pic
  20. Stys/Pink Eye – Rub a small amount of coconut oil on the sty or around the eyes to get rid of these painful and annoying infections quickly.
  21. Earaches – Earaches, swimmer’s ear, and ear infections clear up fast with a few drops of coconut oil mixed with garlic oil.
  22. Cradle Cap – Coconut oil is gentle and safe for infants and helps ease the itching, pain, redness, and flaking associated with cradle cap.
  23. Diaper Rash – Coconut oil can help heal mild diaper rash gently and effectively.
  24. Bruises – Rub coconut oil into bruised skin to speed healing and watch the bruises fade fast.
  25. Age Spots – Coconut oil has beneficial effects on any skin blemish. Use it to help fade age spots with powerful antioxidants.
  26. Shaving Cream – Coconut oil keeps the razor gliding smoothly while leaving skin smooth and soft.
  27. After Shave – Don’t want unpleasant bumps and rashes after shaving? Coconut oil soothes sensitive skin and promotes healing.
  28. Toothpaste – Mix 1 part coconut oil with 1 part baking soda and add a couple drops of peppermint oil. This makes a refreshing, natural toothpaste that whitens and cleans without added preservatives, fluoride, sweeteners, or other chemicals.
  29. Chicken Pox – Ease the itch and encourage healing with dabs of coconut oil. It also works on poison ivy, poison oak, mosquito bites, and other insect stings or bites.
  30. Yeast Infections – Coconut oil fights these fungal infections internally and externally.
  31. Makeup Remover – Coconut oil removes oil-based makeup easily, like mascara. It cleans, hydrates, and makes skin glow.
  32. Conditioner – Coconut oil conditions, strengthens, and repairs hair. Massage it in and rinse it out after ten minutes. A small amount can be rubbed in to dry hair to tame frizz.coconut_oil_natural_hair_conditioner_image
  33. Polish Furniture – Coconut oil gives a protective shine to wood furniture. Just make sure you test it out on a small area to make sure you like the outcome.
  34. Energy – Coconut oil and its medium chain triglycerides make it an excellent energy source to improve stamina, endurance, or just to give you a boost through the day.
  35. Deodorant – Mix coconut oil with cornstarch, baking soda, and your favorite essential oils for a natural deodorant that smells fantastic.
  36. Eye Cream – Reduce puffiness and dark circles with a few dabs of coconut oil.
  37. Eczema – Coconut oil reduces the itchiness, pain, flakiness, and dryness of eczema, psoriasis, and dermatitis.
  38. Sunburn – Coconut oil can help prevent sunburn for short exposures. When you burn, it will also speed healing and take some of the sting away. Make sure you wait until all the heat has dissipated before applying it or you trap the heat in. Wait 24 to 72 hours depending on the extent of the burn.
  39. Hemorrhoids – Coconut oil eases the pain and discomfort of hemorrhoids and encourages natural healing both internally and externally.
  40. Nose Bleeds – Rub a bit of coconut oil in nostrils to fight the dry cracking that can lead to nose bleeds and pain.
  41. Canker Sores – Dab coconut oil on canker sores to kill infection and speed up healing. Coconut oil is also a far tastier way to treat canker sores than most other methods.
  42. Toothaches – Coconut oil eases the pain and strengthens teeth. You can mix it with a drop of clove oil to almost instantly relieve pain.coconut_oil_strengthens_teeth_image
  43. Acid Reflux – Take a small spoonful with meals to keep acid reflux and heartburn at bay.
  44. Urinary Tract – Treat urinary tract infections with a spoonful of coconut oil. It may even ease the painful passing of kidney stones.
  45. Nursing – Coconut oil works great to repair dry, cracked skin, including sore nipples from nursing.
  46. Alzheimer’s – Some research points to coconut oil as a way to slow the progression of or prevent Alzheimer’s and dementia.
  47. Bones – Coconut oil aids the body in the absorption of calcium and magnesium. Both minerals are important for strong bones and teeth.
  48. Epilepsy – Coconut oil may reduce the incidence and intensity of epileptic seizures.
  49. Fitness – Coconut oil boosts energy, increases metabolism, improves thyroid function, and aids healthy weight loss. It is the perfect addition to any workout or fitness regimen. Sunwarrior’s Warrior Blend includes medium chain triglycerides from coconut oil specifically to raise energy levels and increase stamina during workouts and speed recovery and healing after any exercise.
  50. Cooking – Coconut oil doesn’t form harmful by-products when heated like most other oils and animal fats. Use it to replace butter, cup for cup in recipes. Sauté, cook, bake, broil, braise, and more using coconut oil as a healthier alternative.

– See more at: http://www.sunwarrior.com/news/50-of-the-best-uses-for-coconut-oil/#sthash.1ypi9a2l.dpuf

Paleo oder Was es bei Famile Feuerstein als Nachtisch gegeben haben könnte

(first published Jan 23, 2014 on beeathletica.com)

Als Freunde mir vor ein paar Monaten erzählten, dass sie sich jetzt nach der Steinzeitmethode ernähren würden, war ich ziemlich neugierig. Allerdings nicht so sehr, dass ich mich da tiefer hinein gelesen habe. Erst als ich anfing, mich mehr mit dem Thema Ayurveda zu beschäftigen, stolperte ich wieder darüber. In Form des Begriffes Paleo, mit dem ich erstmal nichts anfangen konnte, bis ich das allwissende Orakel Google befragt habe. Und siehe da … es ist nur ein anderer Begriff für Steinzeitdiät oder Steinzeiternährung. Wer mehr darüber wissen möchte, Wikipedia enthält hier einen sehr ausführlichen Artikel über die Paleo-Diät.

Langer Rede, kurzer Sinn. Beim googeln bin ich über ein Rezept für ein Paleo Bananenbrot gestolpert (ich war auf der Suche nach gesundem Süsskram 😉 )und ich muss sagen, ich kann nicht mehr aufhören, das zu naschen. Es ist nicht nur laktose- und glutenfrei, sondern auch frei von raffiniertem Zucker und man kann – im Gegensatz zu vielen anderen Bananenbrotrezepten – auch gelbe Bananen dazu verwenden. Alle Zutaten sind organic raw (d.h. sie wurden nicht über 44°C erhitzt) und dürften in dieser Form auch schon von Wilma & Fred und ihren Freunden Betty & Barney verwendet worden sein.

Paleo Banana Bread

Die Zutaten:

  • 4 Bananen (oder 575gr) zermatschte Bananen
  • 4 Eier Größe M
  • 1/2 Tasse (entspricht ca 140gr) Mandelbutter (oder Kokosnuss-, Macadamianuss-, Erdmandelmuss o.ä.)
  • 4 EL Ghee (ayurvedische Butter) oder, wer Ghee nicht mag, Kokosnussöl eignet sich auch super
  • 1/2 Tasse (entspricht ca 75gr) Kokosmehl (gerne auch Mandel-, Makadamianussmehl o.a.)
  • 1 EL Zimt
  • 1 TL Natron
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Vanille
  • 1 Prise Salz (ich bevorzuge Himalayasalz, Meersalz ist auch fein)

Die Zubereitung:

  1. Heize deinen Backofen auf 180°C auf (Ober-/Unterhitze), Die Temperatur beim Umluftherd müsste demnach etwa 160°C sein. Ich hab beides, bevorzuge allerdings Ober-/Unterhitze. Und wer einen Gasherd hat, ist sicher im Besitz einer Umrechnungstabelle 😉
  2. Mixe die Bananen, Eier, die Nussbutter und das Fett deiner Wahl in einer Schüssel mit dem Handrührgerät (Standmixer tut’s auch, vor allem, wenn du so einen Hochleistungsmixer besitzt)
  3. Sobald alles verrührt ist, mische das Kokosnussmehl, den Zimt, das Natron, das Backpulver, die Vanille und das Salz und dreh noch ein paar Runden, bis du eine sämige Masse in deiner Schüssel vorfindest.
  4. Fette jetzt eine Backform (am besten eignet sich eine aus Glas) mit dem Fett deiner Wahl. Wenn du eine Form aus Metall verwendest, kann es sein, dass das Bananenbrot festbackt (selbst wenn es superdick eingefettet ist) und du es nicht zerstörungsfrei heraus bekommst. Ich hab keine Backform aus Glas, also hab ich meine Kastenform mit Backpapier ausgelegt. Funktioniert einwandfrei.
  5. Jetzt den Teig in die Form füllen, glatt streichen und in den vorgeheizten Ofen schieben (mittlere Schiene).
  6. Nach etwa 35min hab ich zum ersten Mal einen Schaschlik Spies aus Holz in den Teig gesteckt, um zu sehen, ob der Teig haften bleibt. Sollte das der Fall sein, einfach weiterbacken lassen. Die Backzeit beträgt ca 55-60min oder eben so lange, bis der Teig nicht mehr an dem Holzstäbchen kleben bleibt. Bei mir waren es 55min, dann wurde es Zeit, das Brot heraus zunehmen.
  7. Das Brot zum Auskühlen aus der Form auf ein Gitterrost stürzen.
  8. Als letztes … Aufschneiden, Belag nach Wahl (ich LIEBE Kokosmuss oder Banane) und GENIESSEN 😀

Vorbereitungszeit: ca 10 min

Backzeit: bis zu 60min bei 180°C bei Ober-/Unterhitze

Das Rezept eignet sich auch ganz hervorragend für Muffins. Einfach das gleiche Rezept nehmen und für normal große Muffins die Backzeit auf 30-35min verringern. Wenn du dMini-Muffins machen möchtest, dann verringert sich die Backzeit auf etwa 25min.

Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Einfach mal drauf los mischen …

Zum Beispiel mit folgenden Variationen (die ich allerdings noch nicht ausprobiert habe):

  • Cranberry-Orange ::: Nimm einfach nur 3 TL Butter. Würfel das Fleisch einer ganzen Orange, zusätzlich den Saft einer ganzen Orange und eine Tasse getrocknete Cranberries (gerne auch frische)
  • Schoko-Blaubeere ::: zum Rezept oben einfach 1 Tasse frische Blaubeeren und 1/2 Tasse echten Kakao hinzufügen
  • Kürbis-Pekan ::: nimm nur 1/4 Tasse der Mandelbutter und füge 1/2 Tasse Kürbismuss/-puree und 1 Tasse grob gehakte Pekannüsse hinzu

Viel Spaß beim Naschen!

Love & Hugs

Eure Andrea (die immer dann anfängt zu backen, wenn sie handwerklich unterfordert ist und ihre Hilti nicht zur Anwendung kommen kann 😉 )

Green Drinks Milk-loaded

Wer’s noch nicht getan hat … einfach mal probieren. Ich find’s unglaublich lecker.

Einfach eure Lieblingskombination von Green Protein & Mineral Booster Powder in Mandelmilch *) (oder Haselnussmilch*)) auflösen und… genießen.

Ich selber mische mir gerne 2TL Weizengrasssaftpulver, 1TL Gerstengrasssaftpulver, 1TL-Spitze Spirulina zusammen und trinke das normalerweise in einem Fruchtsmoothie gleich nach dem Aufstehen.

Die Idee mit der Mandelmilch ist natürlich geklaut. Am vergangenen Wochenende wurde in einem Bio-Supermarkt ein Proteinpulver zum Ausprobieren angeboten und das Pulver wurde …na? … in Mandelmilch zum Probieren angeboten 😉

Ich sag nur … YUMMIE 😀

Green Shots Milk Loaded
Green Shots Milk Loaded

If you haven’t tried it yet … just do it! It’s incredible *lecka*.

Mix your favourite green protein & mineral booster powders with almond (or hazelnut) milk and … ENJOY.

I love to enjoy my green drink (2tsp wheatgrass powder, 1tsp barleygrass powder and a teaspoon of caraway of spirulina mixed in a fruit smoothie) right after I got up in the morning.

For sure this thing with the almond milk is a pinched idea. Last weekend at Wholefoods Market Kensington they offered a new mixture of protein powder mixed in … guess what? … almond milk 😉

I just say … YUMMIE 😀

*) und ja, es heißt, zumindest in Deutschland, Mandel (oder Haselnuss) Drink. Sieht aber trotzdem aus wie Milch 😉

Eat slowly

eat healthyChew your food well and DON’T OVERLOAD.

Eat only plain food, plenty of fresh vegetable matter, salads, ripe fruits.

The richer foods, however, such as meats, eggs, starches, sweets, etc., should be taken more moderately and only in proportion to the work one does.

In that way the food can be balanced properly and the digestion can go on more completely.

Failure to live up to these simple, natural rules, will gradually lead to the operating table, but the operation will not remove the underlying cause and consequently will not bring the desired relief.

“Golden Rule of Health”
HERBS
Elaine Muhr