Study the past to learn about your future.

Bending backwards to worship creators of bygone times.

One does not run to reach success, One does not move to spoil it.

Muata Ashby, Ancient Egyptian Proverbs

Another world where Kings built stone temples for their loves.
Smart women, dressed like men to rule without betraying their femininity.

And one small yogini trying to get a pic without another human being in #crowdedplaces 🤣.

(more about Egypt, my musings, my findings in one of my next blog post)

Physio meets Yoga in October.

𝕀ℕ-ℙ𝔼ℝ𝕊𝕆ℕ ℂ𝕃𝔸𝕊𝕊𝔼𝕊 𝕀ℕ 𝕆ℂ𝕋𝕆𝔹𝔼ℝ

Samstag, 8. Oktober, 10:15-11:45
Samstag, 8. Oktober, 11:k0-13:20
Mittwoch, 12. Oktober, 16:30-18:00
Mittwoch, 19. Oktober, 16:30-18:00
Mittwoch, 26. Oktober, 16:30-18:00

Puls Killesberghöhe (ehem. Jivana Yoga)

📸 Hypostyle Hall with its 134 columns reaching a height of 15-31m, Karnak Temple, Luxor, Egypt

🤓 Did you know that Luxor is Greek and means Palaces?

Ich freue mich riesig, euch wieder auf der Matte begleiten zu dürfen.

♨️ Die erste Stunde im November findet am Mittwoch, 2. November 2022, 16:30-18 Uhr statt.
♨️ Unterrichtspause vom 19. September bis 7. Oktober.


Auf meinem YouTube Channel findet ihr ein paar Anregungen🥰
(verfügbar in Deutsch und English)

Back on Wheels.

Late start of my biker season.

It was a rough first half of 2022 for many reasons. The most visible one was dealing with broken bones (yes, plural. Occasions and actual amount of broken bones). Even now with all of it healing properly, getting back to some kind of normality the devil still sits on my back whispering words of fear and doubts.

You will slip again.

You will hurt yourself again.

You are not strong enough.

You are too old.

Leave it be!

Back on wheels. Finally!

So, it’s been quiet on my side but I am on my way back. I did it more than once, and I see no reason to not make it happen again.

Thankful for my Sister and her man for encouraging me like crazy to get back in the saddle .. literally.

After getting the bike ready (she got new shoes and a new rear rack) I am ready for new adventures. First ride this year with my sister and her man, touching base with our roots, walking down memory lane. Truly nourishment for the soul.

Can’t wait for the next trip with her.

I am a bit behind with writing and keeping my diary up-to-date so when we took these photos I was prepping my trip to Lake Como, Italy only a few days later. All went well and I got to train for the heatwave here in Germany. Motorbike riding gets really challenging when you need to shut the visor to keep the heat out. Not, that I experienced this for the first time in my life but it’s been a while. But that is for another story.

Die Leichtigkeit des Sommers.

Hach, könnten wir sie doch in uns tragen und immer dann abrufen, wenn wir sie brauchen. Es ist die immer die gleich wiederkehrende Frage, warum wir dieses Lebensgefühl nicht immer in uns tragen können. Und die Antwort ist ganz einfach. Wie alles, unterliegt auch unser Lebensgefühl einem Rhythmus. Mal ist es die Leichtigkeit, mal ist es die Neugier, mal ist es die Trägheit und mal ist es die Rebellion.

Rest is not idleness, and to lie sometimes on the grass on a summer day listening to the murmur of water, or watching the clouds float across the sky, is hardly a waste of time.

John Lubbock

Alles zu seiner Zeit.

Das einzige, was wirklich gewiss ist: Alles kommt wieder, alles unterliegt diesem Rhythmus. Nach Trägheit kommt Abenteuerlust, nach einem Tiefpunkt kommt die Renaissance, nach der Müdigkeit die Rastlosigkeit.

Diese Gewissheit kann uns Sicherheit geben, dass wir alles in uns tragen, um vom Rhythmus des Lebens das Beste für uns herauszuholen. Auch wenn es uns manchmal schwerfällt, uns auf dieses Auf und Ab einzulassen. Ich z.B. tue mich in letzter Zeit sehr schwer mit der Tatsache, dass ich so komplett ausgebremst worden bin. Naja, dann ist halt In-den-Himmel-schauen angesagt, um mir von den Wolken ihre Geschichten erzählen zu lassen.

Und wenn du Lust hast, meinen Geschichten zu lauschen, freue ich mich, dich wieder auf deiner Reise begleiten zu dürfen. Immer Mittwochs gibt’s 𝙋𝙝𝙮𝙨𝙞𝙤 𝙈𝙚𝙚𝙩𝙨 𝙔𝙤𝙜𝙖 mit mir.

Physio meets Yoga im Juli.

𝕊𝕋𝕌ℕ𝔻𝔼ℕ 𝕀𝕄 𝕁𝕌𝕃𝕀

Mittwoch, 6. Juli 16:30-18 Uhr
Mittwoch, 13. Juli 16:30-18 Uhr
Mittwoch, 20. Juli 16:30-18 Uhr
Mittwoch, 27. Juli 16:30-18 Uhr

Puls Killesberghöhe (ehem. Jivana Yoga)
Bitte beachtet die derzeit gültigen Regeln der Studios. Diese erfahrt ihr immer auf deren Homepages.

📸 Throwback to Sardinia (2021)

Ich freue mich riesig auf euch.

♨️ Die erste Stunde im September findet am Mittwoch, 7, September 2022, 16:30-18 Uhr statt.
♨️ Unterrichtspause vom 19. September bis 7. Oktober.


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(verfügbar in Deutsch und English)

I’m back, Baby!

Ein Acker, der ausruhen konnte, liefert prächtige Ernte.

Ovid

Nun ja, Zeit zum Ausruhen gab es nicht wirklich.

Real Life doesn’t come to a sudden halt only because of a broken leg.

Nichtsdestotrotz habe ich die vergangenen sechs Wochen für mich genutzt, um mir über ein paar Dinge im Klaren zu werden. Unter anderem bin ich auch der Frage nachgegangen, ob mein Yoga Life noch dem entspricht, was ich mir so wünsche und vorstelle. Zu diesen Gedankengängen gibt es irgendwann mal mehr. Versprochen 🫶🏼.

Was mich sonst noch so beschäftigt hat.

  • das Meistern des Alltags auf zwei Krücken und auf nur einem Bein (ja, alles dauert etwa doppelt so lange).
  • Familie.
  • neuer Job (ja, er ist immer noch neu).
  • diverser „Erwachsenen-Kram“, der sich auch nicht von selbst erledigt.
  • neues Tattoo.
  • neue Motorradklamotten.
  • Nachrichten. Ich persönlich halte es ja mit der „Einmal-Pro-Tag-Regel“. Alles andere wäre DoomScrolling, und an diesen dunklen Abgrund möchte ich nun wirklich nicht gehen müssen.

Es geht also wieder los.

Seit vergangenen Mittwoch darf ich offiziell wieder ohne den lästigen Stiefel – den ich 24/7 tragen musste – unterwegs sein. Ganz oben auf der Liste steht GEHEN und mich BEWEGEN. Der Arzt meinte, dass mein Bein sich wohl etwas über die „neue“ Belastung beschweren wird . Und tatsächlich tut es das auch 😣.

Wusstet ihr, dass nach 6 Wochen nicht der Knochen, sondern nur das “Klebmaterial” um den Bruch herum gewachsen ist? Nennt sich Kallus, ist eine Art Ersatzknochen und stellt die indirekte Knochenheilung dar.

Bei der direkten Heilung haben die beiden Knochenenden der Fraktur Kontakt zueinander. In den Spalt wächst dann Bindegewebe ein, das später in Knochengewebe umgebaut wird. Die indirekte Heilung verläuft über eine sogenannte Kallusbildung. Dieser Kallus stellt ein Ersatzknochengewebe dar, das später in stabiles Knochengewebe umstrukturiert wird. In der Phase der Kallushärtung verfestigt sich der zunächst weiche Kallus durch zunehmende Mineralisierung. Die Phase dauert etwa drei bis vier Monate. Nach Abschluss der Härtungsphase kann der Knochen wieder mäßige Belastungen aushalten. Nun folgt die Umbauphase oder Remodelingphase. Hier wird der vorhandene Geflechtknochen (vorläufige Form von Knochengewebe) in Lamellenknochen (strukturiertes, belastbares Knochengewebe) umgebaut. Diese Phase kann unterschiedlich lange dauern. Nach zwölf Monaten sollte sie abgeschlossen sein.
(Quelle: Medpertise.de).

Noch nicht wieder auf 100%, muss ich 1. nochmal viel Geduld aufbringen und nochmal etwa 6+ Wochen super vorsichtig sein. Ein striktes Verbot von Hüpfen, Springen, Fallen (und Karate 😂), und auch die Lymphdrüsen schränken mich noch etwas ein. Fahrradfahren, Autofahren (laaawdy wie ich das vermisst habe) und Yoga sind ausdrücklich erlaubt. Bin mir aber nicht ganz sicher, welches Bild von Yoga mein Orthopäde vor Augen hatte, als er es mir freigegeben hat 🤣.

let’s see how it goes.

𝕊𝕋𝕌ℕ𝔻𝔼ℕ 𝕀𝕄 𝕁𝕌𝕃𝕀

Mittwoch, 6. Juli 16:30-18 Uhr
Mittwoch, 13. Juli 16:30-18 Uhr
Mittwoch, 20. Juli 16:30-18 Uhr
Mittwoch, 27. Juli 16:30-18 Uhr

Puls Killesberghöhe (ehem. Jivana Yoga)
Bitte beachtet die derzeit gültigen Regeln der Studios. Diese erfahrt ihr immer auf deren Homepages.

Ich freue mich riesig auf euch ❤️


𝐕𝐎𝐑𝐀𝐍𝐊𝐔̈𝐍𝐃𝐈𝐆𝐔𝐍𝐆𝐞𝐧:

♨️ Die erste Stunde im September findet am Mittwoch, 7, September 2022, 16:30-18 Uhr statt.
♨️ Unterrichtspause vom 19. September bis 7. Oktober.

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(verfügbar in Deutsch und English)

Forced Break oder wenn das Universum dir eine Zwangspause verordnet.

Kurze und für viele die wichtigste Info zuerst:
Alle meine Stunden werden bis mindestens Ende Mai von lieben Yogalehrer:innen vertreten!

Wie du schon in meinem letzten Post erfahren hast, habe ich mir das Wadenbein gebrochen, gleich zwei Mal. Kurzes Update: Immer noch schmerzfrei. Da sich die Ärzte bis jetzt, über zwei Wochen später, nicht für (oder gegen) eine OP entschieden, habe ich die Dinge wieder in die eigenen Hände genommen. Mehr dazu im Folgenden:

Glück im Unglück.

Die Brüche sind nicht gegeneinander verschoben. Soll heißen, die Knochen liegen perfekt aufeinander. Kann man gut auf den Röntgen- und MRT-Bilder sehen. Aber auch nur, wenn man genau hinschaut.

Don’t worry!

Ich kann mich gut bewegen. Yoga steht jeden Tagen auf dem Programm, natürlich angepasst und modifiziert. Das Bein soll ich noch nicht voll belasten, deswegen sind stehende Asanas nur mit Krücken oder anderen Hilfsmitteln möglich, wenn überhaupt. Aber ich kann gut schlafen, ich habe keine Schmerzen und sehe im Moment auch nicht die Notwendigkeit, irgendwelche Painkiller einzuwerfen.

Friends & Family!

Meine Familie und gute Freunde kümmern sich rührend um mich. Aber geh mal einkaufen, wenn du auf zwei Krücken angewiesen bist. Nach einer halben Stunde bin ich fertig, als ob ich einen Marathon gelaufen wäre. Drei Stunden beim Friseur? Es gibt Schöneres (und ja, ich bin gerne beim Friseur und lass mich verwöhnen #DilekTheQueen).

Courage doesn’t always roar. Sometimes courage is the little voice at the end of the day that says I’ll try again tomorrow.

Mary Anne Radmacher

Es nervt trotzdem!

🤯 Das (sehr moderne und gerade erst mit gigantischen Neubauten ausgeweitete) Krankenhaus hat offensichtlich noch nie was von Praxismanagement oder Effizienz gehört. Da kommst du zum Termin. Arzt ist sich unsicher, was zu tun ist, bestellt dich für nächste Woche wieder ein, ist sich immer noch unsicher, schickt dich ins MRT – natürlich wieder separater Termin eine halbe Woche später – und gibt dann noch einen weiteren Termin ein paar Tage später aus, um die Ergebnisse mit dir zu besprechen.

🙈 Ich muss alle Wege mit dem Taxi bestreiten. Das geht ganz schön an den Geldbeutel. Allein deshalb wäre ein gutes Praxismanagement auch im Sinne des Patienten.

😫 Die mehr oder wenige einseitige Belastung des gesamten Körpers macht mich fertig.

Taking Control!

Ich bin nach dem MRT aus dieser Fremdbestimmtheit ausgestiegen. Habe den MRT-Folgetermin auf nächste Woche verschoben und mir einen Termin bei meinem Orthopäden geben lassen, damit ich mir eine zweite Meinung einholen kann. Denn ich werde das Gefühl nicht los, dass das Krankenhaus mich auf jeden Fall – ob nötig oder nicht – operieren will. Bringt ja mehr Geld in die Kassen. ABER NICHT MIT MIR 🤬!

Underlying Feelings.

Für mich waren die letzten 18 Monate geprägt von beruflichen Rückschlägen, weiteren körperlichen Einschränkungen, Abschied nehmen, Wiederaufstehen nach jedem Hinfallen. Dieses Mal fällt mir das Aufstehen wirklich schwer. Es ist so verlockend, einfach aufzugeben, sich zurückzulehnen in ein ordinäres Leben. Job from 9-to-5, ein bisschen Bewegung, ein bisschen was tun für’s Hirn, und abends dann die Glotze. Wirklich sehr verlockend.

Es fällt mir jeden Tag schwerer, mich auf’s Neue diesem Gefühl des BESIEGTseins zu widersetzen, mich wieder aufzuraffen, um ein weiteres Mal – WIEDER – von Vorne zu beginnen. Habe ich es noch in mir? Kann ich es nochmal schaffen, meine Leidenschaften zu leben? Oder gebe ich mich geschlagen und bewege mich nur noch auf der sicheren Seite? Um ganz ehrlich zu sein, im Moment tendiere ich zu Letzterem. Und das macht mich sehr traurig, entspricht es doch so gar nicht zu meinem Naturell 🥺.

Lessons Learned (so far).

❗️Jeder von uns ist ein mündiger Patient. Wir haben vielleicht nicht das Wissen und die Kompetenz, uns mit allem auszukennen. Aber wir kennen Leute, die dann wieder jemanden empfehlen können. Lass dich nicht bevormunden!

❗️Wenn du ein gebrochenes Körperteil hast, die Ärzte dich immer wieder (oder trotzdem?) nach Hause schicken, ohne häusliche Pflege oder ähnliches, machen ein paar Tage mehr auch nichts aus.

❗️Wartezeiten sind erstklassige Gelegenheiten, sich aus der Hektik des Alltags rauszunehmen.

❗️Es ist OK. Es ist OK, auch mal den Mut zu verlieren, schwach zu sein und den Verlockungen des einfachen Weges NICHT zu widerstehen.


Und das war’s auch erstmal für heute. Ich bin leer, ausgepumpt und irgendwie fühle ich mich sehr alleine. Vielleicht wäre es anders, wenn ich eine eigene Familie hätte, die mich betüddelt, mich umhegt und pflegt, auf die ich mich stützen könnte.

Meine “Familie” besteht aus ein paar sehr wenigen, sehr guten Freunden und meiner Schwester … Tatsächlich ist dies einer der wenigen Momente in meinem Leben, in denen ich mir eine:n Seelenverwandte:n, eine starke Schulter, oder auch nur jemanden an meiner Seite wünschte, der mir ein wenig dabei hilft, diese Tiefpunkte in meinem Leben zu überwinden.

Don’t give up, because this too shall pass *played on repeat*


(Please note: Every class of mine will be subbed-in by wonderful teachers until further notice)
Die voraussichtlich erste Stunde nach dieser Zwangspause finde am Mittwoch, 1. Juni 2022, 16:30-18 Uhr im Puls Killesberghöhe in den Räumen des ehem. Jivana statt.

Sommerzeit, wie ich dich brauche .. NICHT

Vor wieviel Jahren gab’s die EU-Abstimmung zur Abschaffung? 2019? Egal. Passiert ist nix.

Was mich viel mehr nervt sind all die Stimmen, die sich für eine dauerhafte SOMMERZEIT aussprechen 🤦🏼‍♀️. Wir würden also in der Zeitzone für Istanbul, Griechenland leben. Wie stellt ihr euch das denn vor? Das wir im Winter abends schön im Biergarten sitzen und das Feierabendbierchen genießen können? Habt ihr euch denn schonmal damit auseinandergesetzt, was diese für uns Mitteleuropäer fremde Zeitzone bedeutet? Ich glaube nicht.

Welche Folgen ein Leben in einer für uns fremden Zeitzone (bezogen auf den Wohnort) für unsere Gesundheit haben kann, findet man in diversen Artikeln, wenn man “Auswirkung Sommerzeit Gesundheit” recherchiert. Ein paar weiterführende Links habe ich unten aufgeführt.

Unter anderem gehören dazu:

  • gestörter Biorhythmus
  • Schlafstörungen
  • Depressionen
  • Übergewicht
  • Stoffwechselkrankheiten
  • erhöhte Anzahl von Herzinfarkten
  • mehr Verkehrsunfälle 

Was genau in deinem Körper passiert, erklärt dir dieses 🔗 Quarks Video sehr eindeutig in nur knapp drei Minuten.

Ist den MESZ Befürwortern denn klar, dass es mit einer dauerhaften Sommerzeit im mitteleuropäischen Winter in Deutschland erst um etwa 9:30 Uhr morgens hell werden würde?

Warum diese Zeitumstellungen? Unser Biorhythmus (“innere Uhr) ist so effizient, dass wir uns recht schnell an länger werdende Tage oder Nächte gewöhnen können. Ich habe auf jeden Fall noch keinen Menschen kennengelernt, der mit der graduellen Änderung der Lichtverhältnisse große Probleme hatte.

Wer gerne zum Campen geht weiß: Wir werden automatisch wach, wenn es hell wird, und müde, wenn es dunkel wird. Dafür ist unser Schlafhormon Melatonin zuständig. Dieser Botenstoff ist regelt unseren Tag-/Nachtrhythmus und fördert unseren Schlaf. Dieses Hormon wiederum wird aus einem anderen Hormon, Serotonin, unserem Glückshormon gebildet.

Zum ersten Mal konnte ich das so richtig beobachten, als ich zur Jahrtausendwende auf dem Motorrad Richtung Äquator los bin. Das Übernachten in der Wüste, im Zelt hat mich mit der Natur ermüden lassen, mich aber auch mit den ersten Strahlen der aufgehenden Sonne wieder wach werden lassen. Selten habe ich mich “nicht ausgeschlafen” gefühlt.

Chronotypen

Photo by Rex Pickar

Ob du zu den Früh- oder Spättypen (Lerchen und Eulen) gehörst, hat übrigens nichts damit zu tun, ob du viel oder weniger Schlaf benötigst. Gut beschrieben in diesem 🔗 GEO-Artikel. Hier wird auch der “permanente Jetleg” beschrieben – der Zustand, wenn deine innere Uhr nicht im Einklang mit der äußeren Uhr ist.

Ich gehörte übrigens zu den Eulen 🦉.
Aufstehen in der Dunkelheit? Nicht, wenn ich es vermeiden kann 😝.


Hier noch drei Links, die nicht allzu lang sind und dir einen schnellen Überblick über die Thematik geben können.

🔗 Zeitumstellung: Welche Auswirkungen hat sie auf unsere Gesundheit? auf Futura-Sciences.com

🔗 Zeitumstellung und Gesundheit auf Uhrzeit.org

🔗 Weshalb die Winterzeit gesünder ist auf Stiftung Warentest

Über Hypermobilität und das Bild in unseren Köpfen

„Du bist nicht unflexibel, wenn du dich nicht verrenken kannst.“

Heute ist mir ein Post von Alexandria Crow, YogaPhysics.com untergekommen. Genau das ist es, dachte ich mir. Sie schreibt:

(Bild-) Botschaften über Yoga, sowohl innerhalb als auch außerhalb der Yoga-Welt, sind meist auf Flexibilität ausgerichtet. Erzähl einem Nicht-Yogi, dass du regelmäßig Yoga übst, und er wird davon ausgehen, dass du „super flexibel“ oder sogar „ein Schlangenmensch“ bist. Zumindest, wenn du „gut im Yoga“ bist. Die Erwartungen an Yogalehrende sind noch höher, obwohl Flexibilität oft NICHTS mit ihrem Unterricht oder ihrer Praxis zu tun hat.

Den meisten Menschen ist überhaupt nicht klar, dass der individuelle Bewegungsspielraum unserer Gelenke genetisch veranlagt ist. Ohne wirklich überbeweglich zu sein, können wir unseren ROM Range of Motion um vielleicht gerade mal 10-20% erhöhen.

Viele der Asanas, die wir auf Instagram & Co. sehen, setzen eine Überbeweglichkeit voraus. Das bedeutet, die Gelenke bewegen sich ÜBER den FUNKTIONALEN ROM hinaus. Nur etwa 20% der Bevölkerung ist tatsächlich hypermobil, also überbeweglich. Der Anteil in der Yoga Community ist hierbei stark vertreten.

Überbeweglichkeit und die Folgen

Die Überbeweglichkeit kommt jedoch immer im Bundle mit Schmerzen. Während man in der Jugend noch schnell darüber hinweg kommt, wird es im Alter schwieriger, wenn nicht unmöglich, wenn man sich weiterhin auf die Überbeweglichkeit verlässt und nichts tut, um die Struktur, das Skelett zu stabilisieren.

Das Erreichen dieser Art von ROM ist kein universeller Maßstab für die Hingabe oder für die harte Arbeit, der in irgendeiner Weise auf Nicht-Überbewegliche angewendet werden kann.

Deine Asanapraxis, die physische Yogapraxis (wie auch jede andere Bewegungsform) sollte definitiv NICHT auf Hypermobilität beruhen, schon gar nicht darauf angewiesen sein. Überbeweglichkeit hat nichts Tugendhaftes, hat nichts mit dem Wert deiner Praxis zu tun. Wenn die eigene Yogapraxis zu Schmerzen und Einschränkungen führt, bist du es dir selbst schuldig, einen anderen Weg zu finden.

Das habe ich getan. Mein Körper ist immer noch sehr beweglich. Es fällt mir trotzdem sehr schwer, dort weiter zu machen, wo ich vor der OP aufgehört habe. Andrea 2.0 hat viele Posen in die Rente geschickt, dafür wird ausgiebig an der stabilisierenden Muskulatur gearbeitet. Meine Yogapraxis ist auf Funktionalität, Stabilität, Langlebigkeit und Freude ausgelegt. Die Wertigkeit dieser Art der Yogapraxis hat dabei nichts mit Flexibilität zu tun.

Warum wird es also als etwas interpretiert, wonach man streben sollte?

Die Tatsache, dass westliches Yoga auf diesem Körpertyp beruht, hat einen großen Anteil daran, obwohl dieses Bild von Yoga nichts mit den darunterliegenden Philosophien zu tun hat.

Aber hier die guten Nachrichten. Eine Yogapraxis, die nicht auf Hypermobilität angewiesen ist, ist FÜR JEDEN MENSCHEN MÖGLICH und genauso wertvoll und ergiebig. Und das hat mal so gar nix mit Flexibilität zu tun.

Wie geht es dir dabei? Hast du dich aufgrund deiner “Unbeweglichkeit” jemals eingeschüchtert gefühlt? Vielleicht sogar gedacht, dass Yoga nichts für dich wäre, weil du dies und jenes nicht kannst?

Freue mich auf das, was du dazu zu sagen hast.

Bis zum nächsten Mal

Es hat mich ein wenig Überwindung gekostet, genau dieses Bild für diesen Artikel zu verwenden. Ich habe es vor etwa zwei Wochen aufgenommen. Warum es mir schwer gefallen ist? Vermittelt es doch genau dieses Bild von Yoga, das ich hier an den Pranger stelle.

Mir ist dabei auch durchaus bewußt, dass mit genau solchen Bildern mein Instagram Account gewachsen ist. Jedoch bin ich froh und schätze es sehr, dass mehr und mehr Menschen immer größeren Wert auf Funktionalität in ihrer Yogapraxis legen.

If 2020 taught us anything then this: Plans have a mind on their own.

Ok, I didn’t plan too much for today. 2020 taught me well.

Ok, I had to wait for 90mins for the automobile club.

Ok, I had no coffee or a restroom.

Ok, I learned that I will lose most of my in-person classes.

 

But Damn you, 2020!

I don’t need resolutions because I am the resolution.
Let’s see what changes I am going to make … due to 2020.

 

 

 

Have you all a great New Year’s Eve and a perfect beginning of 2021.

Wishing everyone a very happy welcome to 2021.

From Slavery to Shackles

I never considered myself biased or felt complicit. Growing up with all kinds of people from different countries, one of my first lovers was an African-American, I work with Indians, African-Americans, Italians, Russians, … my godson is the love of my best friend and her African-American partner. I never felt any different towards anyone ever in my life.

And then .. I don’t have ANY PoC (People of Colour) in my yoga classes and I ask myself why is that so? Is it because the studio is too expensive? Is it because PoC don’t feel welcome in that studio? Is it because of me? I really don’t know. I was wondering if it is something I DO or DON’t do.

From Slavery to Handcuffs.

I want to learn more about the history of slavery now & then and what this White Privilege is all about.

I am determined to learn

– about white supremacy, racism, and bias in my own life and how I am complicit

– how I can leverage my privilege to create actual change

– how to show up better and embody anti-racism every day and not only when it’s prominent in news and media

To make a start I watched this documentary on Netflix last night. It gives you a searing understanding of the historic context of the systemic race problem. I was stunned. Not only because I saw what I saw but seeing the similarities to our – the German’s – own history of racism during German Reich.

“People say all the time, ‘I don’t understand how people could’ve tolerated slavery. How could they have made peace with that? How could people have gone to a lynching and participated in that? How did people make sense of the segregation, this white and colored-only drinking … This is so crazy. If I was living at that time, I would have never tolerated anything like that.’ – And the truth is, we are living at this time, and we are tolerating it.” ~ Bryan Stevenson, Interviewee

Justice too long delayed is justice denied. Now is the time to understand, and the whole world has to deal with it.

🖤🖤

(I am aware this is not my area of expertise. I am simply sharing a documentary recommendation.)